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Foto: Medizinische Universität Innsbruck
Prof. Dr. Herbert Lochs Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck
 
Standpunkte 28. September 2010

Gemeinsame Lösung gesucht

Mir steht keine Beurteilung zu, da ich die Gutachten nicht kenne. Ich gehe davon aus, dass der ÖAR die richtige Entscheidung getroffen hat, wenn die Qualität und das Betreuungsverhältnis für das Doktoratsstudium nicht ausreichend sind. Die Studierenden der UMIT dürfen nicht die Leidtragenden sein. Deshalb wird die Medizinische Universität alles prüfen, um zeitnah helfen zu können. Aus rechtlicher Sicht können die Studierenden der UMIT derzeit nicht bei uns das Doktoratsstudium beenden, da wir den Studiengang Gesundheitswissenschaften nicht anbieten. Wir müssen jetzt gemeinsam eine Lösung finden, damit die Studierenden so schnell wie möglich abschließen können. Deshalb werden die beiden Rektorate nach einer Lösung suchen. Wir überlegen ein Konzept, das für beide Universitäten von Vorteil ist.

Statement des BMWF
Der Österreichische Akkreditierungsrat (ÖAR) hat nach eingehender Prüfung in einer Sitzung am 13. 9. 2010 entschieden, dem Doktoratsstudium der Gesundheitswissenschaften an der Tiroler Privatuniversität UMIT die Akkreditierung zu entziehen. Der Entwurf für den Bescheid des Akkreditierungsrates wird in den kommenden Tagen dem BMWF übermittelt und geprüft. Mit einer raschen Entscheidung ist zu rechnen. Die Qualität der Ausbildung hat dabei höchste Priorität. Für die betroffenen Studierenden muss eine Lösung gefunden werden, hier ist in erster Linie die UMIT gefordert.

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