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Foto: KAGES
Prof. Dr. Petra Kohlberger Medizinvorstand der KAGes, der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.
 
Standpunkte 1. Juni 2010

Neue Dienstzeitmodelle gewährleisten die Versorgungssicherheit

Die bundesweit durchgeführte IFES-Studie umfasst unterschiedliche Spitalsträger mit ebenso unterschiedlichen Arbeitsgegebenheiten, die naturgemäß schwer vergleichbar sind. Mit der im Jahr 2006 abgeschlossenen SI-Vereinbarung wurde im Bereich der KAGes nicht nur eine Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle erreicht, sondern auch festgelegt, dass die Dienstzeit nach einem Journaldienst um 11 Uhr endet. Damit wurden die physischen und psychischen Belastungen erheblich reduziert. Nach der Erarbeitung von flexibleren Arbeitszeitmodellen bei einem Wiedereinstieg nach der „Babypause“ werden gemeinsam mit der MUG, der Ärztekammer und der Gleichbehandlungsbeauftragten des Landes Steiermark nunmehr Modelle für weitere lebensphasenorientierte Arbeitseinsatzzeiten erarbeitet und geprüft.

Die körperliche Belastung während eines Nachtdienstes ist für ältere Dienstnehmer subjektiv signifikant höher, die Regenerationsphase länger. Offenheit für neue Arbeitszeitmodelle ist notwendig, um erfahrene Ärzte für das gesamte Berufsleben im Spital halten zu können. Beispielgebend einige Maßnahmen von vielen, welche die KAGes zur Verbesserung der Arbeitssituation unternommen hat:

  • Das neue Arbeitsteilzeitmodell für Turnusärzte ist ein innovativer Baustein einer modernen Personaleinsatzplanung.
  • Mit der Einführung der elektronisch gestützten Dienstplanung entsprechend den Bestimmungen des derzeit gültigen KA-AZG verfügt die KAGes über ein praktikables Werkzeug.
  • 2009 war in der KAGes das Jahr der betrieblichen Gesundheitsförderung. Dabei wurde in über 313 Einzelaktivitäten das Gesundheitsbewusstsein der MitarbeiterInnen sensibilisiert und gestärkt, aber auch zahlreiche nachhaltige Verbesserungen zum körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefinden erzielt.

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