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Allgemeinmedizin 25. Februar 2013

Statistik Austria meldet erneut positive Geburtenbilanz

Anstieg der Sterbefälle im Jahr 2012 um 3,5 Prozent.

Die Lebenserwartung dürfte im Vorjahr wieder leicht angestiegen sein.

 Die vorläufige Zahl der Gestorbenen im Jahr 2012 war laut Statistik Austria mit insgesamt 77.153 um 3,5 Prozent höher als im Vorjahr (2011: 74.576); unter Berücksichtigung des Schaltjahres 2012 lag der bereinigte Anstieg bei 3,2 Prozent .

Aufgrund der gleichzeitig höheren Zahl älterer Menschen dürfte ersten Schätzungen zufolge die Lebenserwartung damit auch 2012 wieder leicht gestiegen sein. Der Saldo aus Geburten und Sterbefällen (Geburtenbilanz; vorläufige Berechnung) fiel 2012 mit +547 positiv aus – auch bedingt durch den leichten Anstieg der Zahl der Lebendgeborenen (+0,7% auf 77.700; siehe Pressemitteilung vom 11. Februar 2013). Die Säuglingssterblichkeitsrate blieb mit 3,1 Promille zum siebenten Mal in Folge unter der 4‰-Marke.

Im Jahr 2012 wurden in acht Bundesländern mehr Sterbefälle als im Vorjahr registriert, nur in Salzburg war ein Rückgang um 1,7 Prozent zu verzeichnen. Der stärkste Anstieg war dabei im Burgenland (+8,0%) zu beobachten, gefolgt von Vorarlberg (+5,3%), Niederösterreich (+4,9%), Tirol (+4,8%) und Kärnten (+4,4%). Unterdurchschnittlich steigende Zahlen der Sterbefälle wurden in Oberösterreich und in der Steiermark (je +2,8%) sowie in Wien (+2,4%) registriert.

Positive Geburtenbilanz


Aus dem vorläufigen Saldo der Gestorbenen und der Lebendgeborenen resultierte für das Jahr 2012 eine bundesweit positive Geburtenbilanz von +547. In fünf Bundesländern gab es positive Bilanzen, nämlich in Wien (+2.092), Tirol (+1.394), Vorarlberg (+1.185), Oberösterreich (+1.165) und Salzburg (+994). In Niederösterreich (-2.536), in der Steiermark (-1.537), in Kärnten (-1.110) und im Burgenland (-1.100) wurden dagegen mehr Sterbefälle als Geburten verzeichnet.

Die Säuglingssterblichkeit lag 2012 mit 3,1‰ bereits zum siebenten Mal in Folge unter der 4‰-Marke. Dabei wurde in Wien (4,2‰) die höchste und im Burgendland (1,9‰) die niedrigste Säuglingssterblichkeitsrate verzeichnet.

Im Jahresverlauf gab es – nach Quartalen betrachtet – im 1. Quartal die meisten Todesfälle (20.537) und auch den höchsten Anstieg der Todesfälle im Vergleich zum Vorjahresquartal (+6,9%). Im 3. Quartal wurde mit +0,6 Prozent der geringste Anstieg festgestellt.

Nach Monaten betrachtet ereigneten sich die meisten Sterbefälle im März (7.375), die wenigsten Personen verstarben 2012 im September (5.563).

Pressemitteilung Statistik Austria, springermedizin.at

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