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Entwicklungszusammenarbeit der Medizinischen Universität Wien mit der ost-äthiopischen Stadt Gedamaytu: Eine epidemiologische Querschnittsstudie

Die Medizinische Universität Wien initiierte eine Entwicklungszusammenarbeit mit der Ost-Äthiopischen Stadt Gedamaytu. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es die Gesundheitsversorgung der lokalen Bevölkerung durch gezielte Interventionen zu verbessern. Im Februar 2009 wurde eine basis-epidemiologische Querschnittsstudie durchgeführt, um die Häufigkeit und Verteilung der wichtigsten Krankheitsbilder zu erheben und die Möglichkeiten der Verbesserung des lokalen Gesundheitssystems zu analysieren. Hierbei zeigte sich, dass Erkrankungen des Atmungssystems, Fieber und Diarrhoe die häufigsten Ursachen für Konsultationen von pädiatrischen Patienten darstellten. Bei erwachsenen Patienten waren ebenso Atemwegserkrankungen, unspezifische Schmerzzustände, Oberbauchschmerzen und Fieber die häufigsten Gründe für das Aufsuchen der Gesundheitsstation. Ein bedeutender Anteil der untersuchten Kinder war untergewichtig und zeigte Zeichen der Entwicklungsverzögerung. Basierend auf den Daten dieser Erhebung werden Möglichkeiten für weitergehende gezielte Interventionen diskutiert, um die Gesundheitsversorgung der lokalen Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.

Heimo Lagler, Regina Vargha, Oswald Wagner, Horst Seidler, Michael Ramharter, Wiener klinische Wochenschrift 3/4/2010

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