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Armut und Ausgrenzung bewältigen: Konturen subjektiver Wahrnehmung einer objektiven Herausforderung

Die Autorin befasst sich eingehend mit der subjektiven Wahrnehmung, der emotionalen Verarbeitung von Armut sowie dem Entstehen von Deutungen und der Kommunikation derselben in "Armutsmilieus". Sie stützt sich dabei auf ihre ausführliche qualitativ-empirische Studie zur Armutsproblematik. Das Zusammenspiel dieser Faktoren wird von der Politik weitestgehend nicht gesehen und beantwortet. Die "Innenansichten" der Armut machen die "Relativität der Armut" deutlich. Derjenige, der materiell/finanziell arm ist, muss sich nicht unbedingt so fühlen. Was die Schlussziehung nahe legt, dass man sich auch arm fühlen kann bei ausreichender finanzieller Sicherung des Lebensrahmens. An Hand einzelner sozialer Gruppierungen von armen Menschen werden die Aspekte: Armutsmilieu, Kontextbezogenheit, Charakterisierung der Lebensführung, gemeinsame Deutungen aber auch das Problem der (Selbst-) Ausgrenzung beschrieben und bewertet. Konstruktive Arbeit mit den Betroffenen muss sich dieser subjektiven Seite des Problems stellen.

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