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Prof. Dr. Günther Bernatzky
 
Allgemeinmedizin 7. Jänner 2012

ÖSG - Jahresvorschau 2012

Der Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft gibt einen Ausblick auf interne medizinische Änderungen und mögliche Innovationen für das Jahr 2012.  

Erleichterung in der Verschreibung neuer medikamentöser Formen und in der Anwendung Nichtmedikamentöser Formen. Weitere Genehmigungen für Multimodale Schmerztherapie. Fortschritte in der Genspezifischen Schmerztherapie.

Wichtige medizinische Änderungen in der Schmerzgesellschaft.


Die Notwendigkeit, vermehrt Schmerzbetten in Krankenhäuser zu etablieren und die verbesserte Versorgung von jenen Bereichen, die keine eigenen Schmerzzentren haben. Qualitätssicherung aller Schmerzambulanzen und Neuerrichtung. 

Zusammenfassung:
Es sollte konsequent aufgezeigt werden, dass zwischen Best Evidence Medicine und intelligentem Sparen kein Widerspruch besteht, sondern dass vielmehr der qualifizierte Einsatz der jeweils am besten geeigneten Schmerzmedikamente und Komplementärmethoden die Gesundheitsausgaben senken kann. Es muss im Sinne einer ganzheitlichen Schmerzmedizin ein optimales Miteinander von Best Evidence Medicine und Erfahrungsmedizin angestrebt werden. Und wir brauchen gut informierte und selbstbewusste Schmerzpatienten, denn sie sind die wichtigsten Partner der Ärzte, wenn es um die Compliance geht.

Prof. Dr. Günther Bernatzky, springermedizin.at

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