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Allgemeinmedizin 2. Februar 2010

Chronischer Rückenschmerz psychisch bedingt

Ein Kongress in Wien-Speising rückt die Psyche verstärkt in den Mittelpunkt der Schmerztherapie. Ein Faktum, das gemeinhin von Patienten, aber auch von Ärzten unterschätzt wird: Bei chronischen Rückenschmerzen müssen immer auch mögliche psychische Ursachen mitberücksichtigt werden: Stress, Depressionen, Angstzustände oder das Burn-Out-Syndrom sind mögliche Auslöser.

Diesem Thema widmet sich der 4. CEOPS-Schmerzkongress (Center of Excellence for Orthopaedic Pain Management Speising), der am 27. Februar 2010 im Orthopädischen Spital Speising in Wien stattfindet. Namhafte Experten aus verschiedenen Fachrichtungen werden über das sogenannte biopsychologische Schmerzmodell diskutieren.

Kongresspräsident Prof. Dr. Martin Friedrich kündigt an: „Es gehört zu den Hauptaufgaben der Schmerztherapeuten, chronische Rückenleiden zu lindern. Dabei dürfen wir die psychologische Komponente nicht vergessen. Daher haben wir auch als einen unserer Referenten den Psychiater und Neurologen Prof. Dr. Michael Bach vom Landeskrankenhaus Steyr eingeladen.“

Im Orthopädischen Spital Speising wird die Schmerztherapie bereits seit längerem erfolgreich interdisziplinär gelebt. So sind im Behandlungsteam von Schmerzpatienten unter anderem auch Fachleute für Psychologie.

Informationen über den Kongress:
www.ceops.at/data/files/Programm2010.pdf

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