zur Navigation zum Inhalt
 
Psychiatrie und Psychotherapie 12. November 2008

Suizidalität und Schmerz

Suffiziente Therapie weckt Lebenswillen.

Patienten am Lebensende, die sich begleitet fühlen und nicht an unerträglichen Schmerzen leiden, verlangen nicht nach der Todesspritze, sondern wollen bis zuletzt leben“, so Prof. Dr. Günther Bernatzky, Vorstandsmitglied der Österreichischen Schmerzgesellschaft. Der systematische Einsatz der aktuellen Erkenntnisse der Schmerzmedizin sei die beste Methode, „um der immer wieder aufkeimenden Forderung nach Euthanasie die Grundlage zu entziehen“.

Chronische Schmerzpatienten leiden häufig auch unter Depressionen. Depressionen können wiederum den Schmerz verstärken, aber auch durch ihn verstärkt werden. In einer Studie gaben Patienten mit einer depressiven Störung häufiger Suizidgedanken an. Vielen würde schon helfen, zu wissen: Es gibt eine Schmerzpause.

B&K/PH , Ärzte Woche

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben