zur Navigation zum Inhalt
 
Rheumatologie 3. Juli 2008

Aus der Forschung für die Praxis

Wie Sie wissen, ist dieses Magazin als Praxisjournal für niedergelassene Ärzte konzipiert, um eine Weiterbildung bei rheumatischen Erkrankungen – der Volkskrankheit Nummer 1 – zu vertiefen und interessante Aspekte hervorzuheben.
Die rheumatologische Fortbildung hat im letzten halben Jahr eine unglaubliche Dynamik erreicht und eine Vielfalt, die für die Behandlung der uns anvertrauten Patienten eine hohe Qualität verspricht. So ist es Prim. Doz. Dr. Christian Huemer aus Vor­arlberg gelungen, mit seinem Beitrag die Vielfalt des Krankheitsbildes der juvenilen Arthritis und ihrer Therapie auszuleuchten. Wir bieten Ihnen diesen Artikel daher als Literaturfortbildung an.
Im Frühjahr ging der 13. internationale Kongress über Morbus Behçet, dank Prof. Dr. Michael Schirmer aus Klagenfurt, in Pörtschach über die Bühne. Bei diesem Krankheitsbild, welches im Mittelmeerraum und in der Türkei sehr häufig auftritt und durch Migration auch in unseren Breiten immer größere Bedeutung erlangt, ist es besonders wichtig, sich frühzeitig fort­zubilden. Um so mehr ist Professor Schirmer zu danken, dass es ihm gelungen ist, diesen hochkarätig besetzten internationalen Kongress nach Österreich zu holen.
Wir möchten natürlich auch über die einzelnen Rheumasymposien berichten, so über jenes in Linz, veranstaltet von Oberärztin Dr. Ulrike Stuby, welches sich seit Jahren eines regen Zuspruches erfreut und auf dem neben aktuellen klinischen Themen auch Fallpräsentationen zur Weiterbildung angeboten werden.
Auch der Wachauer Rheumatag – für Niederösterreich konzipiert – war ein voller Erfolg, ebenso wie die anderen Tagungen und Symposien, über die wir in dieser Ausgabe von rheuma plus berichten.
Einen Mittelpunkt nimmt – natürlich wie jedes Jahr – ein praxisorientierter Bericht vom Europäischen Rheumakongress, diesmal in Paris abgehalten, ein. Dort hat sich gezeigt, dass der klinischen Evaluierung der Krankheitskriterien, der Lebensqualität sowie der Remission in der Rheumatologie ein immer höherer Stellenwert zukommt. Die diesjährige EULAR-Tagung war der größte internationale Rheumakongress auf europäischem Boden mit über 14.000 Teilnehmern. Erfreulich war dabei die starke Präsenz österreichischer Teilnehmer, die in Vorträgen und ­Präsentationen über neue wissenschaftliche Ergebnisse einzelner Forschungsgruppen berichteten. Über 59 hoch qualitative Poster wurden von österreichischen Kollegen präsentiert. Um Sie an der Dynamik der rheumatologischen Forschung in Österreich teilhaben zu lassen, haben wir uns erlaubt, einen Überblick über die wichstigsten, besonders klinisch relevanten Arbeiten zu präsentieren.
Wir hoffen, dass wir Ihnen damit interessante und persönliche Anregungen für den täglichen Umgang mit Ihren Rheuma­patienten bieten können!

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre mit der zweiten Ausgabe des rheuma plus im Jahr 2008.

Mit kollegialen Grüßen

Ihr A. Dunky

Doz. Dr. Attila Dunky, rheuma plus 2/2008

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben