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Rheumatologie 14. März 2011

Anthroposophische Medizin bei rheumatischen Beschwerden

Die Behandlung aus der Sicht der anthroposophisch erweiterten Medizin.

Ganzheitsmedizinische Richtungen erwecken weltweit in zunehmendem Maße das Interesse von Patienten, Ärzten sowie von Vertretern des öffentlichen Lebens. Wachsende Sehnsucht nach Berücksichtigung aller Dimensionen der menschlichen Wesenheit steht dem oftmals einengenden, mechanistischen Weltbild der naturwissenschaftlichen Medizin zunächst schroff gegenüber. In den Neurowissenschaften, die das gegenwärtige medizinische Menschenbild stark prägen, werden höhere organische Prozesse wie Bewusstsein ausschließlich auf physisch-materielle Ursachen zurückgeführt: Eine eigenständige Realität seelisch-geistiger Kräfte wird als spekulativ oder illusionär abgetan und in den philosophisch-religiösen Bereich verbannt. Spiritualität ist zwar für immer mehr Menschen eine persönliche Lebensrealität, meist fehlen jedoch wissenschaftliche Konzepte zur Verständigung der Geisteswissenschaften mit der Naturwissenschaft.

Unscharfe Begriffsbildungen wie „Alternativmedizin“ verfestigen den „entweder-oder-Standpunkt“, wo doch das gemeinsame Ziel nur eine Medizin sein kann, die dem Menschen in all seinen Wesensformen gerecht werden kann. Wer nach Ganzheit strebt, wird daher mit diesem Begriff weniger anfangen können und auch sehr wachsam die Abgrenzung zur Scharlatanerie und zum Heilpraktikerwesen im Auge behalten müssen.

Die Bezeichnung „Ganzheitsmedizin“ trägt dem aristotelischen Gedanken Rechnung, dass das Ganze mehr ist, als die Summe seiner Teile, und vollzieht den Paradigmenwechsel vom Mechanismus zum Organismus in der Erforschung der belebten Natur, den Goethe in seiner Metamorphosenlehre angelegt hat. Die synthetisierende Annäherung an den komplexen Begriff der Ganzheit ist allerdings eine sehr anspruchsvolle Aufgabenstellung, die exakte Gedankenbildung voraussetzt und daher nicht inflationär gebraucht werden sollte. Der Begriff „Komplementärmedizin“ bringt hingegen klar zum Ausdruck, dass offenbar ein Ergänzungsbedarf vorhanden ist und betont damit den integrativen Anspruch zu ergänzen was bisher unberücksichtigt, unerkannt geblieben ist. Der verlorene Zugang zur Ganzheit wird wieder aufgespürt und in der Therapie praktisch zur Anwendung gebracht.

Was ist anthroposophische Medizin?

Anthroposophische Medizin (AM) versteht sich als eine Erweiterung der Heilkunst, die nicht in Opposition mit der naturwissenschaftlich orientierten Medizin steht, sondern deren Forschungsergebnisse voll anerkennt. Sie nimmt innerhalb der komplementärmedizinischen Methoden insofern eine besondere Stellung ein, als sie auf dem umfassenden Erkenntnisprinzip der modernen Geisteswissenschaft beruht, das auf die Erforschung der übersinnlichen Welt ausgerichtet ist ohne auf die methodischen Grundlagen der Naturwissenschaft zu verzichten. Natur und Geisteswissenschaft bedürfen der gegenseitigen Ergänzung, wenn der Mensch in seiner Ganzheit nach Körper, Seele und Geist erfasst werden soll. Das Wissenschaftsprinzip bleibt gleich, jedoch wird auf unterschiedlichen Ebenen geforscht. Im Idealfall ergänzen einander die Ergebnisse und man trifft – wie beim Tunnelbau – von zwei Seiten kommend in der Mitte zusammen.

Die anthroposophische Medizin wurde von dem bedeutenden österreichischen Philosophen Dr. Rudolf Steiner (1861–1925), dessen Geburtstag sich am 27. Februar 2011 zum 150. Male jährte, zusammen mit der Ärztin Dr. Ita Wegman begründet. Das Jubiläumsjahr wird mit einer Reihe von international besetzten Veranstaltungen auch in Österreich begangen (http://www.rudolf-steiner-2011.com). Der Begründer der anthroposophischen Geisteswissenschaft, der Waldorfschulen, der Pionier der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und der sozialen Dreigliederung war einer der einflussreichsten Reformer des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen und Innovationen inspirieren bis heute Unternehmer, Künstler und Wissenschaftler auf der ganzen Welt und beeinflussen in vielfältigen Formen unser gegenwärtiges Kultur- und Alltagsleben.

Rheumatische Erkrankungen aus der Sicht der anthroposophischen Medizin

Rheumatische Erkrankungen gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen des Erwachsenenalters. Trotz intensiver naturwissenschaftlicher Forschungen ist die Ätiologie bis heute unbekannt, pathogenetisch werden fehlgeleitete immunologische Prozesse als wegbereitend angesehen, die über Mediatoren einen Entzündungsprozess auslösen und aufrechterhalten, der nicht zur Ausheilung führt. Neben der entzündungshemmenden und antiproliferativen Basistherapie stehen als neuere „biologische“ Therapieansätze Immunmodulatoren zur Verfügung, die über Blockaden gezielt in den intermediären Stoffwechsel eingreifen und immunsuppressiv wirken.

Wesensglieder des Menschen

In der anthroposophischen Medizin wird diese biochemisch-zelluläre Sichtweise durch eine Modellvorstellung ergänzt, die aus der Geistesforschung stammt und die rheumatischen Erkrankungen als eine Fehlfunktion im Gefüge der vier Wesensglieder des Menschen beschreiben. Die Viergliederung des Menschen als Ausdruck seiner evolutionären Beziehung zu den Naturreichen ist ein Kernstück der Geisteswissenschaft Steiners und wird im Gesamtwek ausführlich dargestellt. (1)

Die Kardinalsymptome der Entzündung lassen sich aus der Charakterisierung der vier Wesensglieder in einem neuen Lichte verstehen und stellen einen Bezug zu zentralen Symptomen rheumatischer Erkrankungen her.

  1. Die typischen Störungen der Wärmeregulation weisen eine große Bandbreite auf und reichen von Fieberschüben am Erkrankungsbeginn bis zum permanenten inneren Frieren des ausgebrannten Rheumatikers als Ausdruck eines Zerfallens des Wärmeorganismus. Die Organisation und Differenzierung der Wärme ist Ergebnis der Ich-Tätigkeit im Organismus, die beim Rheumatiker angeregt werden muss. Beispielhaft seien aus dem Tierreich zwei Heilmittel erwähnt, die in potenzierter Form in dieser Indikation oft zur Anwendung kommen.

Apis mellifica und Formica rufa aus der Familie der staatenbildenden Insekten weisen polare Wesenszüge auf. Die Honigbiene hält im Stock exakt eine Temperatur von 37 ° aufrecht und zeigt toxikologisch im hitzenden Bienenstich mit brennendem Schmerz und Schwellung, mit Berührungs- und Wärmeempfindlichkeit die starke Beziehung zum Wärmehaushalt. Die schwärmerische Biene zeigt im Arzneimittelbild eine Nähe zum hysterischen Konstitutionstyp und zur akuten Phase der Entzündung mit seröser Exudation. Im Vergleich dazu ist die rote Waldameise ein asthenisches, unruhiges und neurasthenisches Wesen, das unermüdlich im Wald den Abbau von abgestorbenem organischem Material durch den Ameisensäureprozess bewirkt. Der Wetterfühligkeit und Temperaturempfindlichkeit der Ameisen trägt der kunstvolle Aufbau des Ameisenhügels Rechnung, dessen Temperatur von peripher nach zentral zunimmt. Die Entsprechung zu den Entzündungsphasen mit zellulärer Infiltration bis hin zur granulomatösen Form und Narbenbildung macht Formica insbesondere bei chronischen Verläufen mit Erschöpfung und depressiven Begleitsymptomen zu einem wichtigen Heilmittel.

Durchwärmung und Hüllenbildung erfolgt auch durch äußere Anwendungen wie Öldispersionsbäder, Einreibungen, Wickel und rhythmische Massagen unter Verwendung von Heilpflanzenölen (Solum uliginosum-Hochmoortorf, Aesculus-Roßkastanie, Equisetum-Ackerschachtelhalm, Lavandula-Lavendel).

  1. Schmerzen sind ein weiteres Leitsymptom aller rheumatischen Erkrankungen als Ausdruck einer Empfindungsstörung im Seelenleib des Menschen, die durch ein zu starkes Eingreifen des Seelischen in den physischen Leib und Lebensleib entsteht. Ein verzerrter Atmungsprozess greift zu tief in den Leib ein und bindet das Bewusstsein an ihn. Aus dieser Sicht wird auch verständlich, dass seelische Traumatisierung in der Kindheit einen ätiologischen Faktor für rheumatische Erkrankungen darstellt. Aus der anthroposophischen Schmerztherapie seien beispielhaft einige Heilpflanzen erwähnt, die häufig erfolgreich Anwendung finden und deren Differenzierung auch anhand des Schmerzcharakters erfolgen kann.

Bryonia alba, die Zaunrübe, ist ein Mittel für den akuten Entzündungsschmerz mit Schwellung und Bewegungsschmerz, der sich durch Kälte, Ruhe und leichte Kompression bessert. Rhus toxicodendron, der Giftsumach, hingegen hilft bei akuten und chronischen Schmerzformen im Muskel-Sehnen-Kapselbereich, die sich durch fortgesetzte Bewegung und die dadurch gebildete Wärme bessern und so den Seelenleib aus der bestehenden Verkrampfung mit Versteifungsgefühl lösen können.

Mandragora , die Alraune, aus der Familie der Nachtschattengewächse mit ihren stark psychotrop wirksamen Alkaloiden und das aus der Gichttherapie bekannte Colchicum, die Herbstzeitlose, die stark antimitotisch und phagozytosehemmend wirksam ist, werden in potenzierter und damit in nicht toxischer Form bei entzündlichen Geleksschmerzen eingesetzt. Die Hochmoorpflanze Ledum palustre, der Sumpfporst, wächst im kühl-feuchten Milieu und hat eine besondere Beziehung zum typischen ziehend-stechenden Vasculitisschmerz, der in den Beinen beginnt und sich durch Kälteanwendungen bessert. (2)

  1. Schwellungen und Gelenksergüsse sind Ausdruck eines nicht ausreichend von den beiden oberen Wesensgliedern, „Ich“ und „Seelenleib“, durchdrungenen Lebensleibes, der bildhaft formuliert „über die Ufer tritt“. Die pathogenetische Grundlage findet sich in der serösen und exudativen Entzündung, die gut auf die schon erwähnten Heilmittel Apis und Bryonia anspricht.
  2. Zerstörungen im physischen Leib mit Funktionseinschränkungen wie sie bei Gelenksdeformationen, Knorpelschäden und Tendinosen auftreten, sind bekanntlich schwer zu beeinflussen. Die potenzierte Gabe von Arandisit, einem Zinnsilikat, das die Plastizität von Zinn mit den Gestaltungskräften von Kiesel verbindet, wird bei degenerativen und destruktiven Gelenks- und Knorpelschäden über längere Phasen eingesetzt, oft kombiniert mit potenzierten Organpräparaten zur Anregung der Regenerationskräfte. In dieser Phase ist gezielte Bewegungstherapie in Form von Heileurythmie, einer therapeutischen Weiterentwicklung einer von Steiner begründeten Bewegungskunst, der Eurythmie, eine wertvolle Unterstützung.

Wie aus den therapeutischen Beispielen hervorgeht, setzt die Heilmittelfindung eine intensive Auseinandersetzung mit den Naturreichen voraus, aus denen ja die Ausgangsstoffe stammen. Diese werden schließlich mit speziellen Methoden der anthroposophisch erweiterten Pharmazie zum Arzneimittel verarbeitet. Auch die Naturstoffe haben eine spezielle Wesensart, einen Gestus, eine lange Entwicklungsgeschichte und Gestaltmetamorphose, die es zu erkennen gilt – so wie der Mensch eine bestimmte Konstitution und eine individuelle Biographie hat, der wir uns in der Untersuchung und im eingehenden anamnestischen Gespräch anzunähern versuchen.

Die Dreigliederung des Organismus

Eine weitere wichtige Orientierungshilfe im diagnostischen und therapeutischen Denken anthroposophischer Ärzte stellt die Idee der Dreigliederung dar. Für den unbefangenen Beobachter lässt sich am menschlichen Organismus wie er sich räumlich ausgestaltet eine Gliederung in drei Hauptbereiche erkennen. (3)

Der obere Mensch mit Schwerpunkt im Kopfbereich ist vor allem auf Nerven- und Sinnestätigkeit ausgerichtet, was in der Konzentration von Sinnesorganen und zentralem Nervensystem in dieser Region zum Ausdruck kommt. Wahrnehmen, Denken und Vorstellen stützen sich auf das sogenannte Nerven-Sinnes-System.

Der untere Mensch hat sein Zentrum in der Bauch- und Gliedmaßenregion, die sich durch intensive Stoffwechselvorgänge in den Verdauungs-, Ausscheidungs- und Reproduktionsorganen sowie in der Muskulatur auszeichnen. Dieser Funktionsbereich wird als Stoffwechsel-Gliedmaßen-System bezeichnet und bildet die leibliche Grundlage für das Wollen.

Zwischen diesen beiden polar entgegengesetzten Bereichen stellt der mittlere Mensch mit den im Brustkorb befindlichen rhythmischen Organen Herz und Lunge sowohl eine räumliche als auch eine funktionelle Trennung dar. Durch Atmung und Herztätigkeit werden die einseitigen Tendenzen des oberen und unteren Menschen rhythmisch zum Ausgleich gebracht. Damit wird die Grundlage für das Fühlen im so genannten rhythmischen System geschaffen.

Im Organismus wirken diese drei Systeme ständig ineinander und durchdringen sich lebendig. Sie sind über den ganzen Körper ausgebreitet und wirksam – ihre Schwerpunkte allerdings haben sie jeweils im oberen, mittleren und unteren Menschen.

Die Idee der Dreigliederung ermöglicht einen neuen Zugang für die Betrachtung von Gesundheit und Krankheit. Krankheiten sind somit nicht bloß als Gendefekte oder Materialfehler aufzufassen, sondern als Naturprozesse, die in den entsprechenden Körperregionen rechtmäßig wirksam sind, diese Grenzen allerdings durchbrechen, sich am falschen Ort manifestieren und durch die Urheilkraft des Rhythmus aus dem mittleren Menschen heraus nicht ausgeglichen werden können.

Die Krankheitstendenz des Nerven-Sinnes-Systems kommt in der Verhärtung, Sklerose, in der Tendenz zur Kristallisation zum Ausdruck, während das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System sich in Auflösungs- und Entzündungsprozessen als Ausdruck des überschießenden, aufbauenden Lebens pathologisch auswirken kann.

So kann auch der so genannte rheumatische Formenkreis in der Polarität von Sklerose und Entzündung verstanden werden und Anregungen für die Wahl der therapeutischen Strategien geben. 

 Der Krankheitsgestus der rheumatischen Erkrankungen geht in die Richtung der Erstarrung, des Verlustes der Bewegungsautonomie und ist somit als ein zu starkes Einwirken des Nerven-Sinnespoles in den unteren Menschen aufzufassen. Der reaktive, überschießende Entzündungsprozess kann bei der rheumatoiden Arthritis zur Destruktion in den peripheren Gelenken des Stoffwechsel-Gliedmaßen-Systems führen oder beim mehr sklerosedominierten M. Bechterew die Erstarrung, die Ankylose, im zentralen Achsenskelett auslösen. (4)

Behandlunsstrategien

Grundsätzlich ist bei chronischen Erkrankungen das Behandlungskonzept der anthroposophischen Medizin als ein Gesamtpaket zu betrachten, das neben der medikamentösen Therapie mit phytotherapeutischen und potenzierten Heilmitteln sowie äußeren Anwendungen auch die aktive Beteiligung des Patienten in den verschiedenen Sparten der anthroposophisch orientierten Kunsttherapie (Maltherapie, Plastizieren, Musiktherapie, Sprachgestaltung, Heileurythmie) mit einbezieht.

Auch die Biographiearbeit hat als psychotherapeutisches Verfahren bei langer Krankheitsdauer einen hohen Stellenwert in der Frage nach der individuellen Botschaft der Krankheit und für die daraus resultierenden Entwicklungsstrategien. Dieser Aspekt ist gerade bei rheumatischen Erkrankungen, bei denen Seelisches über den Nerven-Sinnespol zu tief in den Menschen eindringt und oft unverarbeitet bleibt, als besonders wichtig zu erachten. Auch der lange Krankheitsverlauf, der leider oft zum Verlust der Fähigkeit führt, die eigenen Willensimpulse in der Welt realisieren zu können, braucht eine gesprächstherapeutische Orientierungshilfe.

Indikationen in der Rheumatologie

In der komplementärmedizinischen Praxis werden natürlich sehr oft Krankheitsbilder behandelt, die nicht den Klassifizierungskriterien der rheumatoiden Arthritis entsprechen – dazu gehören reaktive Arthritiden, aktivierte Arthrosen, Tendinosen, Myalgien bis hin zum Fibromyalgie-Syndrom.

Doch auch bei Patienten mit gesicherter rheumatoider Arthritis, die eine Basistherapie und Biologika ablehnen, wegen toxischer Nebenwirkungen die Therapie abgebrochen haben oder als Therapieversager zu den ca. 40 Prozent der RA-Patienten gehören, denen nicht zufriedenstellend geholfen werden kann, kann das Behandlungsspektrum der anthroposophischen Medizin eine sehr hilfreiche therapeutische Möglichkeit darstellen. Trotz der Erfolge der modernen Rheumatologie bleiben, dem Wunsch des Patienten und der Erfahrung des anthroposophischen Arztes entsprechend, ausreichende Indikationen für therapeutische Ergänzungen, die im Idealfall im Konsens mit einem erfahrenen Rheumatologen erfolgen sollten.

Denn eine moderne Medizin braucht Methodenpluralismus, wenn sie den unterschiedlichen Bedürfnissen von Patienten in einer modernen Gesellschaft mit individuellen persönlichen Konzepten gerecht werden soll. Die individuelle Arzt-Patientenbeziehung ist angewiesen auf die Urteilskompetenz und die Entscheidungsautonomie des Arztes, der die evidenzbasierte Medizin als ein Lernkonzept betrachtet, allerdings ohne auf die notwendige eigenständige Expertise im Hinblick auf die Anwendung dieses externen Wissens am individuellen Patienten zu verzichten. (5)

Korrespondenz OA Dr. Harald Siber FA für Innere Medizin Akutgeriatrie SMZ-SOP Apollogasse 19 1070 Wien E-Mail:

1 Facharzt für Innere Medizin und Arzt für Allgemeinmedizin, Wien

1. Steiner R (2003) Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung. GA 9. Rudolf Steiner Verlag

2. Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland (Hrgb.) (2001) Der Merkurstab. Sonderheft Rheumatologie. März 2001, 54. Jahrgang

3. Girke M (2010) Innere Medizin. Grundlagen und therapeutische Konzepte in der Anthroposophischen Medizin. Salumed Verlag. S. 20–37

4. Girke M (2010) Innere Medizin. Grundlagen und therapeutische Konzepte in der Anthroposophischen Medizin. Salumed Verlag. Kapitel Rheumatologie S. 775–827

5. Kiene H (2001) Komplementäre Methodenlehre der klinischen Forschung. Cognition-based Medicine. Springer Verlag

H. Siber1, rheuma plus 1/2011

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