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Universitätsdozent Dr. Attila Dunky
 
Innere Medizin 9. Dezember 2010

Liebe Leserinnen und Leser!

Chronische Schmerzen sind eine der schlimmsten Geiseln der Menschheit – daher ist auch verständlich, mit welcher Intensität die medizinische Forschung bemüht ist, an dieses komplexe Thema (mittlerweile konnten auch schon Schmerzgene identifiziert werden) heranzutreten, das jedoch noch eine wesentliche Vertiefung erfordert, da der Schmerzkomplex ausgesprochen differenziert ist. Aus rheumatologischer Sicht versuchen wir deshalb, uns diesen Fragen aus verschiedenen Gesichtspunkten zu nähern. Eines der wesentlichen Beschwerdebilder dabei ist der chronische Rückenschmerz. Um ihn aus rheumatologischer Sicht näher zu definieren, sprechen wir von spezifischen Rückenschmerzen, die ca. 20 Prozent aller Beschwerdebilder ausmachen und verschiedenste rheumatologische Ursachen haben können. Dieses Kapitel wurde deshalb in der aktuellen Ausgabe auch für einen DFP-Beitrag gewählt. Eigentlich sollten wir statt Schmerzen bei Weichteilrheumatismus den Begriff der muskuloskelettalen Schmerzen prägen, mit deren medikamentöser Therapie sich die vorliegende Ausgabe auch auseinandersetzt. Wegen des wechselnden Schmerzcharakters rheumatischer Beschwerdebilder sind in der Rheumatologie die Nicht-Opioide von besonderer Bedeutung. Auch dazu erlauben wir uns ein sehr interessantes Update zu liefern. Daneben kann auch die Kortisontherapie schmerzlindernd wirken und neue galenische Zubereitungen zeigen dabei ein interessantes Potential. Letztendlich sei auch auf die Vielfalt der Wirkungen von Biologika hingewiesen. Ein weiterer Text beschäftigt sich mit der Fibromyalgie, der man sich von verschiedenen Disziplinen aus nähern kann – wir versuchen diesmal eine interdisziplinäre Betrachtungsweise der Erkrankung, besonders aus psychiatrischer Sicht. Ein anderes, wesentliches Kapitel in der täglichen Routine rheumatologisch tätiger Ärzte sind die Arthrosen, weshalb deren konservativen Therapiekonzepten und zukünftigen Behandlunskonzepten ein sehr interessanter Beitrag gewidmet ist. Ich hoffe, Ihnen damit wieder neue, relevante Themen für die tägliche Praxis präsentieren zu können und verbleibe mit kollegialer Hochachtung, A. Dunky

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