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Rheumatologie 23. Juni 2009

DMARDs von Anfang an kombinieren

Antirheumatika-Mix langfristig anwendbar

Kombinationstherapien bei rheumatoider Arthritis (RA) haben auch langfristigen Nutzen, wie eine finnische Studie jetzt nachwies.

 

Ziel der Untersuchung war es, den Langzeitverlauf funktioneller und klinischer Erfolgsparameter unter zwei Therapieregimen zu vergleichen: 199 Patienten mit früher RA hatten zu Beginn eine Monotherapie mit einem traditionellen DMARD (Disease Modifying Anti-Rheumatic Drug – ursprünglich Sulfasalazin – mit/ohne Prednisongabe) erhalten oder eine DMARD-Dreifachkombination aus Methotrexat, Sulfasalazin und Hydroxychlorochin plus Prednison.

Nach zwei Jahren wurden die Vorgaben zum Therapieregime aufgehoben, als Therapieziel aber weiterhin eine Remission angestrebt. Die anfängliche Kombinationstherapie erwies sich auch elf Jahre nach Therapiebeginn als vorteilhaft. Sowohl die Rate der Patienten, die nur eine geringe Krankheisaktivität aufwiesen, als auch die der Patienten in Remission war signifikant höher: Einen modifizierten MDA erreichten 63 Prozent versus 43 Prozent, eine ACR-Remission 37 Prozent versus 19 Prozent.

 

Quelle: Rantalaiho V. et al. Arthritis Rheum. 2009; 60(5): 1222–31

Orthopädie&Rheuma/PH, Ärzte Woche 25 /2009

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