zur Navigation zum Inhalt
 
Dermatologie 4. Februar 2013

Haut & Kälte

Intensive Pflege schützt vor Austrocknung und UV-Licht

Wintersportler sollten ihre Haut besonders vor Austrocknung, Kälte und UV-Strahlen schützen. Sie können Kälteschäden vorbeugen, indem sie Pflegeprodukte mit wasserfreien oder -armen Grundlagen nutzen.

Die Hautpflege an Füßen oder Händen wird im Winter oft vergessen. Pflegecremes wirken besonders intensiv, wenn sie über Nacht einziehen können. Am besten trägt man nach dem Eincremen Baumwollhandschuhe oder -socken. In der Höhe nimmt die UV-Strahlung zu, auch sollte man die Reflexionen durch den Schnee nicht unterschätzen. Deshalb sind Sonnenbrille und Sonnenschutz unerlässlich. Je höher der Berg und je kälter die Luft, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Die Lippen brauchen einen besonderen Sonnenschutz, da sie nicht über Pigmente oder Talgdrüsen verfügen.

Trockenheit und Auskühlung als Risikofaktoren

Auch wer keinen Wintersport treibt, sollte seine Haut bei Kälte intensiver pflegen. Hautpflege-Produkte sollten im Winter grundsätzlich fettreicher sein. Um Feuchtigkeit in der Haut zu binden, sollten Kosmetika Feuchthaltefaktoren wie Glycerin oder Harnstoff enthalten. Im Winter ist die Umgebungsluft trockener und dadurch verliert die Haut mehr Feuchtigkeit. Die Talgdrüsen stellen bei Kälte weniger hauteigene Fette her, die sich zudem schlechter verteilen. Um den Körper vor Auskühlung zu schützen, reduziert der Körper die Durchblutung von Händen, Füßen, Ohren oder Nase. Dadurch verzögert sich auch die Erneuerung der obersten Hautschichten und verlangsamt Reparaturmechanismen. Über Risse in der Haut können so Schadstoffe leichter in die Haut gelangen. Die richtige Hautpflege kann dafür sorgen, dass die Barrierefunktion der Haut erhalten und die Haut geschmeidig bleibt.

www.abda.de

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben