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Kardiologie 22. November 2007

Rosuvastatin ohne Zusatznutzen

Bei Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz verringert Rosuvastatin kardiovaskuläre Ereignisse und Todesfälle jeglicher Ursache nicht erfolgreicher als ein Placebo. Das ist das Ergebnis einer durch Herstellerfirmen gesponserten Studie. (NEJM online November 5, 2007). Die randomisierte Untersuchung wurde an mehr als 5.000 herzinsuffizienten Patienten über 60 durchgeführt, die täglich entweder Placebo oder Rosuvastatin einnahmen.
Eine Nachfolgeuntersuchung drei Jahre später ergab keine signifikante Verbesserung der Ergebnisse der Verumgruppe bezogen auf Todesfälle durch kardiovaskuläre Ereignisse, überlebte Myokardinfarkte und Insulte. Auch in Bezug auf die Gesamtzahl der Todesfälle (auf Grund jeglicher Ursachen) und den Gesamtzustand (gemessen nach New York Heart Association NYHA) zeigte sich kein Unterschied. Allerdings senkte die Medikation tatsächlich den LDL- und den CRP-Spiegel und verminderte die Anzahl kardiovaskulär bedingter Hospitalisationen.

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