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Pharmakologie & Toxikologie 1. September 2006

Me-too drugs und das Konzept des Klasseneffekts

Die Unterscheidung zwischen Innovator und "Me-too"-Präparaten in einer therapeutischen Klasse ist klinisch meist nicht relevant. Das Konzept eines Klasseneffekts, der Analogpräparate untereinander austauschbar macht, ist nur für wenige Substanzklassen als gesichert anzusehen. Im Allgemeinen muss für jedes Präparat ein Nutzen/Risikoprofilerstellt werden. Selbst bei Vorliegen eines Klasseneffekts sollte eine Umstellung auf das jeweilig billigste Präparat einer Klasse nicht erzwungen werden, da auch patientenrelevante Faktoren wie Compliance zu berücksichtigen sind. Bei Neueinstellungen ist aber dem günstigsten Präparat der Vorzug zu geben.

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