02/2010
Experten des Global Allergy and Asthma European Network (GA²LEN)
und der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI)
warnen in einer Stellungnahme vor der Gefährdung durch ältere
Medikamente.
Die rezeptfreien H1-Antihistaminika der ersten Generation machen
Patienten nicht nur benommen, sondern sie vermindern auch den
REM-Schlaf und beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit.
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10/2009
Wechselwirkungen werden meist ignoriert.
„Die meisten Menschen sterben an ihren Arzneien, nicht an ihren
Krankheiten“, lässt Molière (1622-1673) seinen Akteur dem
eingebildeten Kranken an den Kopf werfen.
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02/2010
Glucosaminhaltige Nahrungsergänzungsmittel stellen bei Einnahme mit
Blutgerinnungshemmern ein Gesundheitsrisiko dar. Darauf macht das
deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) aufmerksam.
Medikamente, die Glucosamin (Glucosaminhydrochlorid oder -sulfat)
enthalten, werden bei Kniegelenksarthrosen verschrieben.
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02/2010
Bei der Verschreibung antimikrobieller Mittel sollte das
Körpergewicht stärker berücksichtigt werden.
Bei den meisten gängigen antimikrobiellen Substanzen werden die
Dosierungsempfehlungen nicht an die Körpermaße des Patienten
angepasst.
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12/2009
Bei Älteren auf Multimorbidität achten
Leitlinien werden häufig den besonderen Bedürfnissen älterer
Patienten nicht gerecht. Das betonte Professor Ingo Füsgen aus
Wuppertal auf dem Medica-Kongress.
„Ein 80-jähriger Patient hat im Durchschnitt acht Krankheiten, da
machen Demenzpatienten keine Ausnahme“, gab Füsgen zu
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10/2009
Probleme bei Retard-Generika
Immer größer wird der Druck, bei Medikamenten auf die
kostengünstigsten Präparate zurückzugreifen. Bei potenten
Opioid-Arzneimitteln kann das problematisch sein, warnen Experten aus
Anlass der Schmerzwochen der Österreichischen Schmerzgesellschaft.
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