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Drehschwindel könnte durch Vitamin-D-Mangel verursacht sein.
 
HNO 22. Mai 2013

Lagerungsschwindel

Ein Blick auf Vitamin D lohnt sich.

Patienten mit Osteoporose leiden häufig an benignem peripherem paroxysmalem Lagerungsschwindel (BPPS). In einer koreanischen Studie fand man bei diesen Patienten vermehrt ein Vitamin-D-Defizit gegenüber Osteoporosepatienten ohne Lagerungsschwindel (Jeong SH et al.: J Neurol 2013).

„Möglicherweise ist bei Vitamin-D-Mangel die Kalzifizierung und Anlagerung der Kalzit-Kristalle an den Haarsinneszellen gestört. Diese könnten dann im Utrikulus leichter herunterfallen und in den hinteren Bogengang rutschen, was den Lagerungsschwindel begünstigen würde“, vermutet Prof. Dr. Marianne Dieterich, Neurologin an der LMU München. Sie rät daher, bei Patienten mit rezidivierendem gutartigem Lagerungsschwindel den Vitamin-D-Spiegel zu kontrollieren und bei zu niedrigen Werten eine Substitution anzustreben.

springermedizin.de, Ärzte Woche 21/2013

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