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Zahnheilkunde 1. Juni 2010

Osteoporose – Risikofaktor in der Zahnheilkunde?

Osteoporose bezeichnet einen Komplex von Erkrankungen, die durch eine verringerte Knochenmasse und Knochenqualität gekennzeichnet ist. Osteoporose betrifft etwa ein Viertel der weiblichen Bevölkerung ab dem 65. Lebensjahr. Auch einer von fünf Männern wird eine osteoporotische Fraktur im Laufe des Lebens erleiden. Für den Zahnarzt stellen sich drei wesentliche Fragen, nämlich (Frage 1) sind Patienten mit Osteoporose potentielle Risikopatienten in der Zahnheilkunde, (Frage 2) welche Auswirkungen hat die pharmakologische Osteoporosetherapie in der Zahnheilkunde, und (Frage 3) kann der Zahnarzt durch Vermessung des Alveolarknochens das Risiko einer Osteoporose abschätzen? Die Beantwortung der beiden ersten Fragen würde dem Zahnarzt eine individualisierte Therapie osteoporotischer Patienten ermöglichen. Die Beantwortung der dritten Frage würde dem Zahnarzt die Früherkennung von Patienten mit einem Risiko für Osteoporose erlauben. Die Annahme eines Zusammenhangs zwischen Osteoporose und Aspekten der Zahnmedizin ist wissenschaftliche Grundlage klinischer und präklinischer Studien. Es sind aber genau jene Studien die zu einer differenzierten Sichtweise dieser Thematik ermahnen und in der vorliegenden Übersichtsarbeit zusammenfassend dargestellt werden.

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