zur Navigation zum Inhalt
 
Innere Medizin 1. April 2014

Sklerodermie

Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat neue Aspekte zur Entstehung der systemischen Sklerodermie untersucht.

Die systemische Sklerodermie ist eine seltene, nicht heilbare Autoimmunerkrankung, die mit einer zunehmenden Verhärtung der Haut sowie einer Fibrose innerer Organe einhergeht. Im New England Journal of Medicine veröffentlichte ein internationales Autorenteam ihre Studienergebnisse. Sie konnten zeigen, dass das Chemokin CXCL4 das vorherrschende Signalprotein ist, das bei Patienten mit einer systemischen Sklerodermie durch bestimmte Zellen des Immunsystems vermehrt produziert wird. Je höher die Chemokin-Konzentration im Blutserum ist, desto schwerer war die Erkrankung der Patienten im Hinblick auf Haut- und Lungenfibrose sowie eines Bluthochdrucks des Lungenkreislaufes. Lungenfibrose und der Bluthochdruck des Lungenkreislaufes sind die häufigsten Todesursachen bei dieser Krankheit.

Die Autoren betonen, dass die Entstehung der Sklerodermie noch nicht vollständig erforscht ist und daher weitere Studien notwendig sind.

Originalpublikation: New England Journal of Medicine, 2014: 370; 433–43

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben