11/2009
Vom Aufputschmittel zum ersten Lokalanästhetikum.
Die Indios kennen und verwenden Coca seit 5.000 Jahren, die
Europäer erst seit 150. Sigmund Freud wollte damit reich und berühmt
werden. Er scheiterte. Erst der Ophthalmologe Carl Koller
(1857–1944) in Wien erkannte die einzig wirklich segensreiche
Wirkung des „heiligen Blattes“ und wendete erstmals die
lokalanästhetische Wirkung von Kokain in der Augenchirurgie an.
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02/2010
„... mehr als der halbe Teil der Krankheiten wird vom Firmament
regieret.“
In einem seiner berüchtigten Handbillets gab Kaiser Joseph II. die
Anweisung, am Montag, dem 19. April 1784, in einer Neumondnacht die 43
„Irrwitzigen“ aus dem spanischen Spital und die 66 aus St.
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01/2010
Heilanstalt und Sanatorium in „gesunder und heilsamer“ Lage.
In Wien hat das „Geriatriezentrum am Wienerwald“ das gleiche
Problem wie das „Otto-Wagner-Spital“ am Südhang des
Gallitzinberges. Trotz mehrfacher malerischer und verschönender
Umbenennungen bleibt das eine für den gelernten Wiener „Lainz“
und das andere „Steinhof“.
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01/2010
Rudolf Pöch ist der Erfinder des Dokumentarfilms.
In die Geschichte der österreichischen Medizin ist Rudolf Pöch
(1870 – 1921) als jener Arzt eingegangen, der im Jahr 1898
freiwillig die Behandlung der letzten Pestkranken in Wien
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12/2009
Äthernarkose: Der Beitrag der amerikanischen Medizin für die Welt.
Freitag, 16. Oktober 1846. Dieser Tag ist weit mehr als nur ein
Meilenstein in der Geschichte der Medizin. Dieser Freitag läutete
tatsächlich eine neue Epoche der Heilkunde ein.
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11/2009
Gérard van Swieten (1700–1772) und die ältere Wiener Medizinische
Schule.
Einer der bekanntesten Ärzte Österreichs war bemerkenswerterweise
ein Niederländer. In seiner Funktion als Leibarzt „seiner
Majestät“ war Gérard van Swieten jedoch nicht nur um die
kaiserliche Gesundheit besorgt, sondern machte sich auch Gedanken um
das Wohl der „gemeinen Bürger“.
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