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© KAV/Mierau
Kleine und große Erwachsene werden in der Down-Syndrom-Ambulanz umfassend betreut.
 
Leben 5. April 2016

10 Jahre Spezialambulanz für Menschen mit Down-Syndrom

Seit März 2006 gibt es in der Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien eine Spezialambulanz für Menschen mit Down-Syndrom. Während dieser Zeit wurden viele Projekte entwickelt und etabliert. Ziel dieser Einrichtung ist, Betroffenen und ihren Familien sowie Betreuungspersonen medizinische, psychologische und sozialarbeiterische Unterstützung zu bieten. Dieses Angebot richtet sich vom Neugeborenen bis ins fortgeschrittene Erwachsenenalter, aber auch an Eltern, die nach Pränataldiagnostik mit der Diagnose Trisomie 21 konfrontiert sind. Seit Bestehen wurden rund 650 Patienten und ihre Bezugspersonen betreut. Das Ambulanzteam hat z. B. den „Down-Syndrom-Gesundheitspass“ entwickelt, der anfangs parallel und ergänzend zum Mutter-Kind-Pass geführt wird. Er endet aber nicht wie dieser im Vorschulalter, sondern sieht auch im Schul-, Jugend- und Erwachsenenalter regelmäßige Untersuchungen vor. Zudem wurde in Kooperation mit dem Dachverband Down-Syndrom Österreich eine Informationsbox für neu betroffene Familien entwickelt, die die wichtigsten Informationen für die erste Zeit enthält. Auch wurde das Projekt „MovEat“ ins Leben gerufen, wo gesunde Ernährung und Bewegung vermittelt wird. Weitere erfolgreiche Initiativen sind ein Jugendtreff und eine Schwimmgruppe unter heilpädagogischer Anleitung.

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