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Leben 5. Oktober 2015

Open Access Publishing leicht gemacht

Der Springer-Verlag und das Bibliothekskonsortium in Österreich haben ein weitreichendes, neues Lizenzmodell „Springer Compact“ mit dreijähriger Laufzeit ab Jänner 2016 vereinbart. Heimische Wissenschaftler können dadurch in über 1.600 Springer-Zeitschriften Open Access publizieren. Die Konsortialmitglieder erhalten Zugriff auf über 2.000 Springer-Zeitschriften. Springer Compact verbindet die Nutzung von Inhalten auf SpringerLink mit der Möglichkeit, Open Access-zu publizieren. Der FWF Wissenschaftsfonds spielte dabei eine wichtige Rolle bei dieser Vereinbarung. Brigitte Kromp, Open- Access-Repräsentantin beim Österreichischen Bibliothekskonsortium und Leiterin des Konsortiums für die Wiener Universitätsbibliothek, sagt dazu: „Der lesende Zugriff auf alle Springer-Zeitschriften einerseits und die Möglichkeit des mühelosen Open-Access-Publizierens andererseits soll die Transformation vom subskriptionsbasierten auf ein Open Access basiertes Publikationssystem beschleunigen und die Sichtbarkeit der österreichischen Forschung weltweit erhöhen.“

Springer hat ein vergleichbares Modell mit den niederländischen Universitäten im November 2014 vereinbart. Weitere Vertragsabschlüsse nach dem Springer-Compact-Modell stehen in Großbritannien und Deutschland unmittelbar bevor. Das neue Modell bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hervorragende Möglichkeiten, ihre Forschungsergebnisse in einem qualitativ hochwertigen und breiten Zeitschriftenportfolio Open Access zu publizieren. Sie können sich auf das Publizieren konzentrieren und müssen sich nicht um die finanziellen Rahmenbedingungen und administrativen Anforderungen im Hinblick auf OA-Mandate kümmern.

Springer brachte im Jahr 2014 etwa 2.400 englischsprachige Zeitschriften und mehr als 9.000 neue Bücher heraus. Ebenso erscheint im Verlag die weltweit größte eBook-Collection im Bereich Science, Technology, Medicine und das umfangreichste Portfolio an Open-Access-Zeitschriften.

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