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Leben 9. Februar 2015

Hochwertiges Wissen fusioniert

Zwei bedeutende Verlagskonzerne, die im Bereich Wissenschaft, Bildung und Fachpublikationen weltweit tätig sind, wollen zukünftig gemeinsame Wege gehen. Springer Science+Business Media schließt sich – unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden – mit den Holtzbrinck-Unternehmen Nature Publishing Group, Palgrave Macmillan sowie Macmillan Education zusammen. Als Julius Springer 1842 seinen ersten Verlagsbuchhandel in Berlin eröffnete, hätte wohl niemand gedacht, dass dieses Unternehmen einmal einen führenden Platz unter den internationalen Wissenschaftsverlagen einnehmen wird. Weit über 200 Nobelpreisträger haben bei Springer Bücher und Zeitschriftenartikel veröffentlicht. Die Zusammenlegung mit einem starken Partner wie dem Verlagshaus Holtzbrinck war eine logische Konsequenz, um in neue Produkte und Geschäftsmodelle investieren und zukünftigen Marktanforderungen gerecht werden zu können. Beide Unternehmen sind in einer starken Verlagstradition verankert und bieten ein breites Portfolio in allen Wissenschaftsdisziplinen.

Nebenbei sei auch erwähnt, dass Springer Science nichts mit dem Zeitungsverlag Axel Springer zu tun hat. Der Fachverlag Springer Science+ Business Media (www.springer.com), dessen mehrheitlicher Eigentümer Fonds von BC Partners ist, brachte 2013 etwa 2.200 englischsprachige Zeitschriften und mehr als 8.400 neue Bücher heraus. Ebenso erscheint im Verlag die weltweit größte eBookCollection im Bereich Science, Technology, Medicine (STM) und ein nahezu vollständiges digitales Buch- und Zeitschriftenarchiv seit Verlagsgründung. Darüber hinaus bietet Springer das umfangreichste Portfolio an Open Access-Zeitschriften an.

Die Holtzbrinck Publishing Group (www.holtzbrinck.com) ist ein Familienunternehmen in zweiter Generation und wurde von Georg von Holtzbrinck gegründet. Bekannte Titel, die von der Verlagsgruppe kommen, sind u. a. „Nature“, die heute weltweit als eine der renommiertesten interdisziplinären Wissenschaftszeitschriften gilt, und „Scientific American“ (beide von Macmillan Science and Education).

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