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Frohner

(c)ÖGKV

Ursula Frohner, Präsidentin des ÖGKV

 
Pflege 9. April 2013

80 Jahre Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV)

Die Ansprüche pflegebedürftiger Menschen des 21. Jahrhunderts an Pflegefachberufe haben sich ernorm gewandelt.

 So ist das Berufsfeld Pflege nicht mehr lediglich im klinischen Betrieb mit dem Fokus auf kurative Unterstützung im diagnostischen und therapeutischen Bereich zu definieren. Vielmehr gewinnen die Themen demographischer Wandel, soziales Umfeld, sowie Förderung der Gesundheitskompetenz an Bedeutung.

 

Professionelles Handeln bedeutet heute, mehr denn je, Rahmenbedingungen und Prozesse gestaltend zu beeinflussen. Der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV), als unabhängige, nationale Vertretung für alle Pflegefachberufe nimmt diese Rolle sowohl in Österreich, aber auch in internationalen Organisationen, wie beispielsweise beim International Council of Nurses (ICN) wahr.

Gesundheit ist einer der wichtigsten Werte der Menschen. Wird diese beeinträchtigt, entsteht ein zeitlich begrenztes oder ständiges Selbstversorgungsdefizit in unterschiedlichen Ausprägungen. Es ist Aufgabe der Pflegefachberufe, Pflegebedürftige und deren Angehörige genau dann bedarfsorientiert zu unterstützen.

"Die Vertreter des ÖGKV positionieren durch sachlich fundierte Argumente die Perspektive der Pflegefachberufe bei Entscheidungsträgern des Gesundheits- und Sozialwesens. Im Namen des ÖGKV danke ich den vielen ehrenamtlichen Funktionären des ÖGKV für ihren Einsatz und ihre Unterstützung in der Entstehung eines Österreichischen Pflegesystems", so Ursula Frohner, Präsidentin des ÖGKV.

Durch das Aufgreifen konkreter Pflegethemen, wie beispielsweise die Pflegegeldeinstufung durch den Gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, sowie strukturelle und praktische Verbesserungsvorschläge im Pflegealltag, ist der ÖGKV zu einem wichtigen Partner im Gesundheits- und Sozialwesen. Für die Umsetzung der Gesundheitsreform und des Pflegereformpaketes ist die nachhaltige Einbindung der Fachkompetenz des ÖGKV jedenfalls notwendig.

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