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Immunologie 11. März 2013

Sichere Transplantation

Die Blutzentrale Linz des OÖ. Roten Kreuzes führt als erstes Labor in Europa eine neue, nach EFI (European Federation for Immunogenetics) akkreditierte Methode zur exakten Gewebetypisierung bei Stammzell-Transplantationen ein.

Auf Basis eines neuen Testverfahrens mit dem GS Junior Sequenziergerät kann die Spenderauswahl genauer und in weitaus kürzerer Zeit getroffen werden, als dies bisher möglich war. Dank der Akkreditierung kann die HLA-Testung als standardisiertes Verfahren in der Routinediagnostik angewendet werden.

In den letzten Jahren wurden innovative Verfahren der Hochdurchsatz-Sequenzierung entwickelt, die unter dem Begriff „Next Generation Sequencing“ (NGS) zusammengefasst werden. NGS-Technologien ermöglichen eine gesteigerte Sequenzierleistung von Millionen DNA-Fragmenten in einem einzigen Sequenzierlauf. Diese zusätzlichen Informationen führen zu einem genaueren Typisierungsergebnis. Dabei gilt die Faustregel: Je mehr Grundbausteine der Nukleinsäuren DNA oder RNA einer Genausprägung bekannt sind, umso genauer ist die Typisierung und umso besser die Übereinstimmung zwischen Spender und Empfänger. Entwickelt wurde das Sequenziergerät vom Biotech-Unternehmen Roche.

Roche Diagnostics/KK
, Ärzte Woche 11/2013

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