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Die radioonkologische Abteilung am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz verfügt über fünf Linearbeschleuniger und ist damit eine der größten strahlentherapeutische Abteilungen Österreichs.

Geinitz

Prof. Dr. Hans Geinitz
 

Größte Strahlentherapie Österreichs hat neuen Leiter

Mit 1. Jänner 2013 übernahm Hans Geinitz die Leitung der Abteilung für Radio-Onkologie am onkologischen Leitspital für OÖ.

Prof. Dr. Hans Geinitz (47) folgt Doz. Dr. Josef Hammer, der nach 39-jähriger Tätigkeit am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz mit Jahreswechsel den wohlverdienten Ruhestand angetreten ist. Professor Geinitz stammt aus Bremen und war zuletzt leitender Oberarzt sowie stellvertretender Direktor an der Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie der Technischen Universität München. Sein klinisches und wissenschaftliches Interesse gilt der Hochpräzisionsstrahlentherapie, insbesondere bei Tumorerkrankungen des Verdauungstraktes sowie urologischen Tumoren. Eines seiner Ziele ist die Integration dieser neuen Strahlentherapietechniken in die interdisziplinäre Therapie bösartiger Tumore.

 

Sein Medizinstudium absolvierte der zweifache Vater in München, das klinisch praktische Jahr führte ihn bis in die USA (Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin). Nach dem Studienabschluss im Jahr 1994 folgten die amerikanischen Staatsexamina, 2006 die Habilitation über das Thema "Lokale und systemische Nebenwirkungen der modernen CT-geplanten Strahlentherapie unter Berücksichtigung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität".

Geinitz ist Gutachter mehrerer renommierter Fachzeitschriften, Gründungsmitglied des Arbeitskreises "Lebensqualität in der Radio-Onkologie" sowie Mitglied der Kommission zur Qualitätssicherung im Rahmen der Strahlenschutzverordnung der Bayrischen Landesärztekammer. Er hat über 80 wissenschaftliche Artikel und Originalarbeiten verfasst und engagiert sich in mehreren Arbeitsgruppen und onkologischen Gesellschaften.

vinzenzgruppe /IS, springermedizin.at

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