zur Navigation zum Inhalt
Prof. Dr. Herbert Reitsamer, Klinik für Augenheilkunde und Optometrie, Salzburg, Vorstandsmitglied der ÖOG, Preisträger: Dr. Ewald Lindner, Klinikum Klagenfurt, Mag. Ines Breznik und Alfred Wagner, Croma

CRO_Andreas_Prinz_1_300 dpi

CROMA Geschäftsführer Mag. Andreas Prinz
 
Augenheilkunde 18. Juni 2012

Forschungsförderungspreis an Dr. Ewald Lindner

CROMA Pharma fördert Forschung und Ausbildung in der Augenheilkunde.



Im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft in Villach wurde der CROMA Forschungförderungspreis an Dr. Ewald Lindner vom Klinikum Klagenfurt überreicht. Die mit 3.500 Euro dotierte Auszeichnung wird von CROMA in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft vergeben.



In der ausgezeichneten Forschungsarbeit konnte Dr. Ewald Lindner (Assistenzarzt bei Prof. Dr. Yosuf El-Shabrawi im Klinikum Klagenfurt) zeigen, dass die Uveitis intermedia (Entzündungen der mittleren Augenhaut) mit multipler Sklerose verwandt zu sein scheint. HLA-B27 assoziierte Uveitis allerdings folgt offenbar afnderen Krankheitsmechanismen. Therapien, die bei der multiplen Sklerose angewandt werden, könnten damit zukünftig auch zur Behandlung der Uveitis intermedia eingesetzt werden.

Etwa zehn bis 30 Prozent aller Entzündungen des Augeninneren lassen sich der intermediären Uveitis zuordnen. Zwei Altersgruppen sind besonders betroffen: Kinder und Jugendliche zwischen dem fünften und 15. Lebensjahr sowie Erwachsene um das 35. Lebensjahr. Die typischen Symptome einer Uveitis intermedia sind Schleier- und Punktesehen bei äußerlich weißem Auge.


CROMA Kongressstipendien ermöglichen jungen Augeärzten in Ausbildung die Teilnahme an internationalen Kongressen


2012 kommen erstmals fünf junge AugenärzteInnen in Ausbildung in den Genuss der CROMA-Kongress-Stipendien. Die CROMA-Stipendien sind mit einem Betrag von bis zu 2.000 Euro dotiert und ermöglichen OphthalmologInnen in Ausbildung den Besuch internationaler Kongresse.

CROMA Geschäftsführer Mag. Andreas Prinz zu diesem Engagement: „Die Entwicklung ophthalmologischer Produkte und Medikamente erfordert einen hohen Forschungsaufwand. Wir entwickeln unsere Produkte in unserer eigenen F&E-Abteilung und arbeiten dabei eng mit den universitären Augenabteilungen zusammen. Klinische Studien führen wir trotz häufig höherer Kosten ausschließlich in Österreich durch. Diese Förderung von Forschung und Ausbildung sehen wir als Teil unserer Veranwortung für den Forschungs- und Ausbildungsstandort Österreich.“

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben