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Foto: OEGG
Prof. Dr. Harald zur Hausen
 
Menschen & Taten 16. Mai 2012

AGO-Tagung

Der Mediziner und Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen wurde im Rahmen eines Festaktes der AGO-Tagung in Salzburg für seine herausragenden fachlichen Leistungen auf dem Gebiet der gynäkologischen Onkologie mit dem Ernst Wertheim Preis 2012 ausgezeichnet.

Vor rund 40 Jahren stellte zur Hausen erstmals den Zusammenhang zwischen einer Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) und der Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs fest. Heute ist erwiesen, dass über 70 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen durch chronische Infektionen mit den Hochrisiko-HPV-Typen 16 und 18 hervorgerufen werden. Für seine fachlichen Leistungen wurde zur Hausen mit 45 nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Als Krönung seiner wissenschaftlichen Karriere wurde ihm 2008 der Nobelpreis für Physiologie und Medizin zuerkannt.

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