zur Navigation zum Inhalt
Foto: Land Tirol/Sidon.
v.l.n.r.: Prof. Dr. Lukas Huber, Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck; Prof. Mag. Dr. Günther Bonn, Institut für Analytische Chemie und Radiochemie, Universität Innsbruck; LH Günther Platter; BM Beatrix Karl; LR Bernhard Tilg und Prof. Dr.
 
Menschen & Taten 10. Mai 2011

Tiroler Krebsforschung auf internationalem Kurs

 

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) übernimmt die Schirmherrschaft über ein neues translationales Krebsforschungsinstitut (Austrian Drug Screening Institute, ADSI) in Innsbruck. Im ADSI werden Grundlagenforschung und klinische Forschung miteinander verknüpft. Das Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) und das Institut für Analytische Chemie und Radiochemie der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFU) betreiben Grundlagenforschung, im K1-Zentrum ONCOTYROL wird klinische Forschung durchgeführt. Dadurch soll allen Krebskranken eine optimale, individuell zugeschnittene Behandlung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft ermöglicht werden. Zudem soll das ADSI zu einer besseren Vernetzung der an den Standorten Innsbruck, Salzburg, Graz und Wien entwickelten onkologischen Forschung beitragen und damit die Tiroler Krebsforschung international in eine führende Position bringen. Bis 2015 wird das Institut auch finanziell unterstützt: zum einen vom Wissenschafts- und Forschungsministerium mit rund 5,3 Millionen Euro, zum anderen vom Land Tirol mit rund 2,7 Millionen Euro. Mit den Firmenbeiträgen beläuft sich die Gesamtinvestitionssumme auf rund zehn Millionen Euro.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben