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Foto: promenteaustria
W.HR. Prof. Doz. Dr. Werner Schöny, Präsident von pro mente Austria
 
Menschen & Taten 13. April 2011

Jahr des Ehrenamtes 2011

Im Bereich der pro mente-Organisation ist ehrenamtliche Tätigkeit seit Jahrzehnten tief verwurzelt: von Beginn an ein Pfeiler der Aktivitäten von pro mente Wien.

Ehrenamtliche Tätigkeit ist eine wichtige Ergänzung zur professionellen Arbeit. Für viele Menschen mit psychosozialen Problemen sind die Besuche und gemeinsamen Aktivitäten mit Ehrenamtlichen eine große Hilfe, um ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Darüber hinaus leisten ehrenamtlich Tätige einen wesentlichen Beitrag in der Aufklärung von psychischen Krankheiten und helfen zudem, Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen zu reduzieren. Damit aber diese wichtige und notwendige Leistung in unserer Gesellschaft gemeistert und aufrechterhalten werden kann, braucht es Helferinnen und Helfer, die freiwillig einen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung stellen, um Betroffenen Unterstützung in der sozialen Integration sowie im sozialen Gesellschaftsleben zu bieten. Dieser außerordentliche persönliche Einsatz darf aber keine Selbstverständlichkeit darstellen. W.HR. Prof. Univ.-Doz. Dr. Werner Schöny, Präsident von pro mente Austria: „2011 ist das Jahr des Ehrenamtes. Ehrenamt sollte einen festen Platz in unserer Gesellschaft haben und darüber hinaus gewürdigt und vor den Vorhang geholt werden. In diesem Sinne sind wir in der pro mente sehr froh und dankbar, dass so viele Menschen bereit sind, jene Menschen, die unsere Unterstützung suchen und unsere Hilfe brauchen, zu unterstützen, dass sie dazu beitragen, unsere Arbeit in die Gesellschaft zu tragen und zu integrieren. Andererseits brauchen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch unsere Unterstützung, um überhaupt ehrenamtlich tätig sein zu können, und es muss uns eine Pflicht sein, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu schützen vor Überforderung und Ausbeutung.“

Mehr zum Thema unter: www.promenteaustria.at

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