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Onkologie 1. Jänner 2011

Interdisziplinäre Psychoedukation für Hirntumorpatienten und deren Angehörige

GRUNDLAGEN: Geprüft wurde die Notwendigkeit einer psychoedukativen Gruppenintervention bei Patienten mit höhergradigen Gliomen (Glioblastome, Mischgliome, Astrozytome) und deren Angehörigen.

METHODIK: 104 Patienten und Angehörige wurden im Zeitraum 09/2007 bis 05/2010 in einer Gruppenintervention im Rahmen einer interdisziplinären Gesprächsrunde, geführt von einer Psychologin und einer Ärztin, betreut. Fragebogenevaluierungen erfolgten nach jeder Gesprächsrunde.

ERGEBNISSE: Die Gruppenintervention bei Patienten und Angehörigen wurde generell als hilfreich erachtet, um psychische Aspekte, neue Lebenssituation und medizinische Fragen zu erörtern.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Eine psychoedukative Gruppenintervention ist eine wichtige Hilfestellung für Gehirntumorpatienten und deren Angehörige, um über Ängste, Sorgen und Bedürfnisse reden zu können und damit eine Verbesserung ihrer Lebenssituation zu ermöglichen.

Annemarie U. Schratter-Sehn, Christine Schipke, Claudia Steffal, Alexandra Schratter, Wiener Medizinische Wochenschrift 1/2/2011

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