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Prof. Dr. Marcus Köller, Univ.-Klinik für Innere Medizin III, AKH Wien

WKW_Cover

Mit der Juni-Ausgabe der Wiener Klinischen Wochenschrift wird der neue Editor in Chief seine Aufgaben übernehmen.

 
Menschen & Taten 10. Mai 2010

Neuer Editor-in-Chief für die WKW

Anfang Mai übernahm der Internist und Rheumatologe Marcus Köller die Funktion des Herausgebers der WKW. Das erste Heft unter "seiner Feder" wird im Juni erscheinen. Wir baten ihn während seiner ersten Tage im neuen Aufgabengebiet zum Interview, um zu erfahren, wie er das Journal in Zukunft mit gestalten möchte.

Was bedeutet es für Sie, die traditionsreiche WKW zu übernehmen?

Köller: Es ist eine ehrenvolle Herausforderung, da ich ja viele berühmte Vorgänger in dieser Funktion habe. Insofern ist es natürlich eine Ehre, in dieser Ahnengalerie einen Platz zu bekommen. Ich versuche natürlich, diese Aufgabe bestmöglich und im Sinne der Herausgeber davor fortzuführen.

Welche Inhalte sind Ihnen besonders wichtig?

Köller: Aus meiner Sicht würde ich es gerne sehen, wenn Originalarbeiten, die auch wissenschaftlich ein hohes Niveau aufweisen, vorwiegend englisch publiziert werden, weil diese dann auch international mehr Beachtung erhalten.
Gerade für junge Kollegen bei wissenschaftlichen Primärarbeiten ist es entscheidend, dass diese in Englisch veröffentlicht werden und dadurch  einer breiten internationalen Leserschaft zugänglich sind.

Wird es Veränderungen im Layout geben?

Köller: Ich sehe im Moment keine Notwendigkeit dazu. Ich persönlich finde das derzeitige Layout recht gelungen. Von meiner Seite sehe ich da jetzt einmal keinen Änderungsbedarf.

Was sind Ihre vorrangigen Ziele?


Köller: Mehr Internationalisierung im wissenschaftlichen Bereich. Dass man noch mehr Autoren akquiriert und motiviert. Damit die Zeitschrift auch für Autoren aus anderen Ländern, vielleicht sogar einmal aus Übersee, attraktiver wird - aber so weit will ich jetzt noch nicht gehen.

Woran arbeiten Sie für die nächste Ausgabe?

Köller:
Eine etwas banale Antwort: Ich muss erst einmal schauen, dass wir für die nächste Ausgabe genügend Manuskripte zur Verfügung haben und mir einen Überblick verschaffen.

Dann werden wir in Zukunft natürlich versuchen, thematisch orientierte und Themenfelder-orientierte Publikationen zusammenzubekommen und die Manuskriptauswahl dementsprechend zu gestalten.

Welche Themen schweben Ihnen da vor?


Köller:
Ich bin Internist. In der Inneren Medizin gibt es natürlich viele Fachbereiche, da hat man ein breites Feld. Da kann man schon schauen, dass hier Themenzusammenhänge entstehen.

Die abschließende Frage: Wie gestalten Sie neben Ihren umfangreichen beruflichen Aufgaben ihre Freizeit?


Köller:
Ein bisschen Sport wie Radfahren, Segeln, und ich mache gerne Musik, aktiv und passiv sozusagen und kümmere mich natürlich gerne um meine Kinder.  

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