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Experten empfehlen Wettkämpfern jährliche Kontrollen
 
Sportmedizin 13. April 2015

Laufen, liegen, sterben

Roman Leischik untersucht die Ursachen des plötzlichen Herztods bei Wettkampfsportlern.

Ausdauersport ist gesund und verlängert, statistisch gesehen, das Leben. Es gibt allerdings kardiovaskuläre Nebenwirkungen, die bei extremer Belastung tödliche Folgen haben können. Hauptursache des plötzlichen Herztods ist die stille koronare Herzerkrankung.

Wien-Marathon April 2013. Zehntausende Läufer quälen sich bei warmen 17⁰C durch die Stadt. Einige wollen es nur irgendwie ins Ziel schaffen, andere haben ehrgeizigere Ziele. Ein Staffelläufer, mittleres Alter, gehört eher zur zweiten Gruppe. Plötzlich gerät der Mann ins Straucheln, stürzt und rührt sich nicht mehr. Eine Notärztin, die zufällig hinter ihm läuft, beginnt mit der Reanimation. „Gerade Staffelläufer glauben, dass sie die relativ kurze Strecke auch ohne Training schaffen. Damit gehen sie ein beträchtliches Risiko ein, weil sie sich völlig verausgaben.“ Das sagt Prof. Christian Gäbler, Leiter des Medical Center beim Vienna City Marathon.

Viele Teilnehmer würden gar nicht daran denken, dass sie sterben können, wenn sie mit Fieber antreten. Die Vernunft würde es zwar gebieten, doch der Mensch neige dazu, nicht auf seinen Körper zu hören. Wie schon beim ersten Sporttoten der Geschichte, einem gewissen Pheidippides. Laut einer Quelle überbrachte der Bote den Athenern die Siegesnachricht von der Schlacht bei Marathon – überlebte diese Anstrengung aber nicht.

Dass die Episode aus der sportbegeisterten Antike in Erinnerung geblieben ist, ist kein Zufall. Athleten, die scheinbar kerngesund sind und beim Sport umkippen, erregen Aufsehen. Wie kann das passieren? Reduziert doch Ausdauersport das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent. Jogger leben im Durchschnitt 6,2 Jahre länger als die Nicht-Jogger. Dennoch gebe es beim Ausdauersport kardiovaskuläre Nebenwirkungen (Vorhofflimmern, Arrhythmien) und es bleibe ein Restrisiko des PHT bestehen.

Das Sportlerherz

Dr. Roman Leischik, Privatdozent am Department für Humanmedizin der Universität Witten/Herdecke beschäftigt sich seit 20 Jahren mit kardialen Schädigungen im Ausdauersport, von Herzrhythmusstörungen bis hin zu „PHT“ (plötzlichem Herztod) PHT bei Sportlern sei ein extrem seltenes und unerwartetes, aber immer tragisches Ereignis. Junge Sportler unter 35 Jahren könnten kardiale Anomalien aufweisen, die durch adäquates Screening gefunden werden können.

Das Sportlerherz zeichne sich durch zahlreiche EKG-Veränderungen aus, die 40 Prozent der Athleten aufweisen, abhängig von der Art und der Intensität des Trainings und der Sportart. Leischik hat die Zahlen zum Phänomen: In den USA sterben pro Jahr im Schnitt zwischen 50 und 75 Sportler an plötzlichem Herztod, in Frankreich zwischen 10 und 15, für Deutschland und Österreich gebe es keine genauen Daten.

Der durchschnittlich Betroffene in Frankreich ist Mitte 40, zählt somit zur Gruppe der älteren Athleten. Rund 93 Prozent sterben direkt beim Sport. Junge Wettkämpfer haben ein 5-fach erhöhtes Herztod-Risiko gegenüber Nicht-Wettkampfsportlern. Männer sind 20-mal gefährdeter als Frauen. Erklärung: „Männer sind eher bereit, an ihre Grenzen zu gehen, sie stehen unter stärkeren Leistungszwang.“ Würde man kürzere Strecken und weniger intensiv laufen, z. B. schnell walken, wäre das PHT-Risiko geringer.

Die Ursachen für kardial bedingte Todesfälle bei jungen Sportlern sind vielfältig: hypertrophe Kardiomyopathie, 36 Prozent, bei einer Grundgesamtheit von 1.435 (Maron 2007), arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie ARVK, 22 Prozent von insgesamt 55 Fällen (Corrado 2003) und koronare Herzkrankheit, 48 Prozent bei 22 Fällen (Solberg 2010). Manchmal ist die Ursache unklar (36 % von 50 Fällen, Marijon 2011). Die relativ hohe Prozentzahl von Corrado 2003 sei allerdings nie wieder durch eine andere Arbeitsgruppe bestätigt worden, so Leischik. Weitere mögliche Ursachen sind: koronare Anomalie, RIVA-Muskelbrücke, Myokarditis, Aortenruptur/Herzruptur, Aortenstenose, Mitralklappenprolaps, sowie dilatative Kardiomyopathie.

Das Screening

Bei jungen Athleten stehe in Europa das 12-Kanal-EKG im Mittelpunkt des Screenings auf kardiale Schädigungen. Da koronare Herzerkrankungen relativ häufig seien, sollte man auch Sportler unter 35 Jahren einer Belastungsuntersuchung unterziehen, sagt Leischik. Bei einem abnormen EKG sei ein Stressechokardiogramm empfehlenswert, so wie bei älteren Sportlern. Wettkämpfer mit ambitioniertem Trainingsprogramm sollten sich jährlich einer kardiologischen Kontrolle unterziehen. Die Screeningkosten seien, verglichen mit dem Aufwand für die Teilnahme an einem Marathon oder Triathlon, zu vernachlässigen. Auch eine Echokardiographie liefert wichtige Befunde, vor allem über den Verlauf. Auch diese Kosten wären vernachlässigbar, gemessen am Gesamtaufwand der sportlichen Betätigung (Ausfall der Arbeitszeit durch Training, Ausrüstung, Gebühren der Wettkampfteilnahme, Reisekosten, etc.).

Um die Datenlage zu verbessern, müssten größere Kollektive untersucht werden, und diese Untersuchungen müssten unter genau definierten Bedingungen stattfinden. Nicht nur die Art und Dauer des Wettkampfs, sondern auch die Umweltsituation (Wetter, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windstärke) seien zu erfassen. Zusätzlich sollten neben der genauen Dokumentation der Flüssigkeits- und Kalorienaufnahme sowie des Gewichts, auch die wichtigen Laborparameter wie der Hämatokrit und das spezifische Gewicht des Urins, der pH-Blutwert, sowie der Lactatwert vermerkt werden.

Die neueste Nixdorf-Recall-Studie zeige, dass bei älteren Sportlern Vorbelastung mit einer koronare Herzerkrankung prognostische Bedeutung zukomme. Daraus könne abgeleitet werden, dass Ausdauersport per se kein Risiko darstelle, sondern die Voraussetzungen des Einzelnen das Mortalitätsrisiko bestimmen. Man solle bedenken, dass nicht nur der PHT ein Risiko darstelle. Unangemessenes Ausdauertraining könne zu weiteren krankhaften Veränderungen führen: zur pathologischen Vergrößerung des linken Vorhofes oder der Aorta und zu Vorhofflimmern. Eine unerkannte Hypertonie oder belastungsinduzierte Hypertonie könne zusätzlich zu krankhaften Veränderungen oder Komplikationen beitragen. Patienten mit metabolischem Syndrom oder koronaren Herzerkrankungen sollten eher aerob trainieren, dazu wäre es sinnvoll die Trainingsintensität zu kennen. Die lasse sich mittels Spiroergometrie ermitteln und die maximale Sauerstoffaufnahme (maximale Leistungsfähigkeit) bestimmen.

„Wie hoch das Trainingsvolumen sein soll, um einen positiven Effekt auf die Lebenserwartung zu haben, ist unklar“, räumt Leischik ein. Möglicherweise sei die von Evolutionsforschern erhobene Angabe von 490 kcal/Tag Energieverbrauch die optimale Bewegungsdosis. Schon eine Aktivität von 1000 kcal/Woche senke die Mortalitätsrate um bis zu 30 Prozent. Sportmediziner Piero Lercher rät, metabolische Einheiten (METs) zu vergleichen. Moderates Training bedeutet einen Energieverbrauch von 3 bis 6 METs. Da aber jeder etwas anderes unter „moderat“ verstehe, müsse das Lauf-Training „dosiert sein wie ein Medikament“ ( www.sportmedizingesellschaft.at ).

Der VCM-Staffelläufer hatte Glück. Er überlebte dank des beherzten Eingreifens der Ersthelfer ohne Komplikationen oder Folgen, sagt Gäbler. Laut American Heart Association hatein Sportler, der bei einem Wettkampf verunglückt, eine 23,2-prozentige Chance lebend das Spital zu erreichen.

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Martin Burger, Ärzte Woche 16/2015

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