zur Navigation zum Inhalt
 
Radiologie 23. Oktober 2013

ÖRG 2013: Radiologen tagen in Salzburg

Fortbildung und Wissenschaft im Vordergrund.


In Fortsetzung zum ÖRG 2012 in Graz findet der Kongress der Österreichischen Röntgengesellschaft dieses Jahr vom 25. bis 26. Oktober in Salzburg (Salzburg Congress) statt. Heuer sind es vor allem die Bereiche Fortbildung und Wissenschaft, welche im Vordergrund des Kongresses stehen sollen. Es werden mehr als 400 TeilnehmerInnen erwartet.



Mit dem ÖRG 2013 soll ein weiterer Schritt getan werden, den österreichischen Kongress als Fixpunkt im Terminkalender aller deutschsprachigen RadiologInnen zu etablieren. Das Programm richtet sich sowohl an Spitals-RadiologInnen aus dem universitären und nicht-universitären Bereich als auch an niedergelassene MedizinerInnen. Großes Augenmerk legt die Österreichische Röntgengesellschaft auf junge KollegInnen, die sich noch in Ausbildung befinden und widmet diesen daher eine Serie von speziell auf Ausbildungs-ÄrztInnen abgestimmten Vorträgen (Fit für den Facharzt), die parallel zum Hauptprogramm stattfinden.

Adäquater Raum für die Wissenschaft

"Der Schwerpunkt des OERG Kongresses wird hochwertige Fortbildung mit Bezug zur modernen medizinischen Forschung sein. In Ergänzung dazu soll auch der Wissenschaft ein adäquater Raum eingeräumt werden. In kompakten wissenschaftlichen Sitzungen soll insbesondere jungen wissenschaftlich aktiven Kolleginnen und Kollegen ein Forum bereitet werden, bei dem sie ihre Forschungsergebnisse vorstellen können", so OÖRG 2014 Kongress-Präsident Professor Klaus Hausegger vom Landeskrankenhaus Klagenfurt.

Hands-On-Workshops

Ein weiterer Fokus am Kongress ist die Vermittlung von praktischem Wissen und Anwendungstechniken durch führende österreichische Experten, in Form von sogenannten Hands-On-Workshops. Diesen in Kleingruppen abgehaltenen Kursen ist ein gesamter Tag vor dem offiziellen Beginn des Kongresses gewidmet.

Die beiden Hauptkongresstage bieten das Ausbildungsprogramm "Fit für den Facharzt" mit den Schwerpunkten Uroradiologie und Interventionelle Radiologie. Das reiche und vielseitige wissenschaftliche Programm erstreckt sich von neuesten Erkenntnissen in der Schlaganfalldiagnostik und dem Staging solider Tumore über Ultraschall bei Sportverletzungen und Thoraxradiologie bis hin zu neuen Aspekten in der Mammadiagnostik und zum Gender Imaging. Des Weiteren gibt es im wissenschaftlichen Forum Vorträge zu so verschiedenen Themen wie mechanische Thrombektomie, degenerative Veränderungen der Wirbelsäule und Sonographie beim Karpaltunnel Syndrom.

Der Eröffnungsvortrag am ÖRG 2013 "Hochfeld MRT - Möglichkeiten und Limitationen" wird von Prof. Siegfried Trattnig gehalten. Trattnig ist Leiter des Exzellenzzentrums für Hochfeld-Magnetresonanz in Wien und einer der weltweit führenden Experten auf diesem Gebiet. Die Hochfeld-MRT arbeitet mit Magnetfeldstärken oberhalb 7 Tesla. Dadurch können anatomische Strukturen sichtbar gemacht werden, die normalerweise nur mit der Lupe auf anatomischen Gewebsschnitten zu erkennen sind. Dies eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Diagnostik.

Strahlenschutz

Im Rahmen des ÖRG 2013 findet am Samstag, dem 26. Oktober, auch die Jahrestagung des Verbandes für Medizinischen Strahlenschutz in Österreich (VMSÖ) statt. Die Vorträge zu dieser Tagung befassen sich mit Risiko Recht, Strahlenschutz in der Unfallchirurgie und Strahlentherapie und Nuklearmedizin in der Schwangerschaft.

Auf der Industrieausstellung des ÖRG 2013 im Salzburg Congress, der zu den modernsten Tagungsstätten Österreichs zählt, werden von über 25 namhaften Ausstellern die neuesten Innovationen und Geräte aus dem Bereich der Radiologie präsentiert.

Der ÖRG 2013 ist die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Radiologie (ÖRG). Die ÖRG hat über 800 RadiologInnen als Mitglieder.

Presseaussendung ÖRG, springermedizin.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben