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ÖGP 2010 2. November 2010

Rauchen, weil‘s „cool“ ist

Viele Jugendliche werden sehr schnell von der Zigarette abhängig.

Es ist möglich, junge Leute vor dem Griff zur Zigarette zu bewahren. Wesentlich leichter wäre das in einer rauchfreien Gesellschaft.

 

Es sei paradox, dass Jugendliche rauchen, nicht weil es für sie einen Genuss bedeute, sondern weil es „cool“ sei, so Kinderfacharzt Prof. Dr. Josef Riedler am Kardinal Schwarzenberg‘schen Krankenhaus in Schwarzach in Salzburg. Frühe Intervention, ein gutes Beispiel durch nichtrauchende Erwachsene und Gleichaltrige als „Peers“ könnten Jugendliche rauchfrei halten. Riedler und sein Team organisierten an Salzburger Hauptschulen und Gymnasium das Projekt „Ich brauch’s nicht – ich rauch‘ nicht!“.

Das Ergebnis: Eine relative Reduktion des Einstiegs ins Rauchen um 20 bis 23 Prozent. Der Kinderfacharzt: „Die 13- bis 15-Jährigen meinten, dass ein Rauchverbot in Schulen, Lokalen und in der Öffentlichkeit nötig ist, um ihnen zu helfen, nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Daran hapert es in Österreich."

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