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Anästhesie 1. Mai 2010

Problemfelder in der Schmerzmessung und Schmerztherapie im Alter

Aufgrund komplexer physischer und psychischer Veränderungen im Alter stellen die Schmerzmessung und Schmerztherapie für ältere und betagte Patienten besondere Herausforderungen dar. Doch auch bei dieser Gruppe von Patienten sind gute Behandlungserfolge erreichbar, wenn altersbedingte Spezifika und Probleme konsequent beachtet und berücksichtigt werden. Dazu gehören sensorische und kongnitive Beeinträchtigungen ebenso wie die Multimorbidität und die damit häufig verbundene Polypharmazie. Eine wesentliche Voraussetzung für eine adäquate schmerztherapeutische Versorgung älterer Patienten ist die konsequente Schmerzmessung. Während numerische und verbale Skalen auch für kognitiv nicht beeinträchtigte Patienten im fortgeschrittenen Alter ihre Zweckmäßigkeit unter Beweis gestellt haben, müssen für ältere Menschen mit kommunikativen und/oder kognitiven Einschränkungen Instrumente eingesetzt werden, mit denen das beobachtete Verhalten der Betroffenen mehrdimensional erhoben werden kann.

Georg Pinter, Rudolf Likar, Martina Anditsch, Michael Bach, Franz Böhmer, Martin Friedrich, Thomas Frühwald, Markus Gosch, Monika Gugerell, Christian Lampl, Josef Marksteiner, Peter Pietschmann, Katharina Pils, Michael Schirmer, Wiener Medizinische Wochenschrift 9/10/2010

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