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© Adam88xx / iStock
Wimmerl-Alarm: Jeder dritte Mann kämpft mit Hautirritationen.
 
Dermatologie 18. Mai 2015

Glatt wäre gar nicht so verkehrt

Männer beginnen sich für ihr größtes Organ zu interessieren

Die letzten weißen Flecken auf der kosmetischen Landkarte werden getilgt, stellen aber besondere Anforderungen. Männerhaut ist nämlich dicker und weist mehr Hautunreinheiten auf als die von Frauen.

Rund jeder dritte erwachsene Mann (36 %) habe „regelmäßig“ oder „häufig“ mit Hautproblemen zu kämpfen. Das erhob das Market-Institut in einer Umfrage. Männerhautproblem Nummer eins seien Hautirritationen nach der Rasur, gefolgt von unreiner und trockener Haut.

In Zahlen: Hautirritationen nach der Rasur irritieren 29 Prozent der befragten Männer „regelmäßig/häufig“, weitere 35 Prozent „gelegentlich“, gefolgt von trockener Haut (das fällt 26 % „regelmäßig/häufig“ unangenehm auf, weiteren 41 % „gelegentlich“) und Hautunreinheiten (15 % geben „regelmäßig/häufig“ an, weitere 52% „gelegentlich“). Auch Falten sind Österreichs Männern von heute nicht mehr ganz egal: rund jeder zweite Mann möchte zumindest vorzeitige Hautalterung vermeiden.

Männerhaut ist anders. Die Fakten: Männerhaut ist 20 Prozent dicker und länger faltenfrei als jene von Frauen. Testosteron bringt aber mehr Hautunreinheiten mit sich und 5.000-30.000 Barthaare pro Mann sorgen durch die nötige Rasur ebenfalls für Hautprobleme. 60 Prozent der Männer würden einen Dermatologen um Rat fragen, 45 Prozent erkundigen sich in der Apotheke, 38 Prozent (bei jungen Männern jeder 2.) im Internet.

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