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Neuer Diabetes-Test

Ein an der Medizinischen Universität Wien entwickeltes neues Konzept für die Diagnose von Schwangerschaftsdiabetes ist für die Frauen weniger belastend, einfacher und zugleich preiswerter als die übliche Vorgehensweise.

Die neue Alternative zum generellen Screening mittels Zuckerbelastungstest basiert auf einem mathematischen Risikomodell und soll die Anzahl der Belastungstests deutlich reduzieren.

In der ersten Stufe des neuen Verfahrens wird bei der werdenden Mutter der Nüchternblutzucker untersucht, um eine manifeste Erkrankung auszuschließen. Zusätzlich werden die bekannten Risikofaktoren (Anamnese, Familienanamnese, Glukosurie, Alter, präkonzeptionelle Dyslipidämie, ethnische Zugehörigkeit) erhoben. Mit diesen Daten lässt sich das Risiko für einen Gestationsdiabetes treffsicher errechnen. Nur bei erhöhtem Risiko muss danach in einem zweiten Schritt ein Zuckerbelastungstest durchgeführt werden.

Göbl CS et al.: Diabetologia 2012; DOI: 10.1007/s00125-012-2726-7

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