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Mit Metformin weniger ovarielle Überstimulation

Nehmen Frauen mit einem polyzystischen Ovarialsyndrom während einer ovariellen Gonadotropin-Stimulation zur In-vitro-Fertilisation Metformin ein, können sie einer italienischen Studie zufolge ihr Risiko für eine ovarielle Überstimulation (OHSS) um 70 Prozent reduzieren.

An der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie nahmen 120 Patientinnen mit einem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) teil.

Um festzustellen, ob durch Metformin das Risiko einer Überstimulation gesenkt werden kann, erhielten die Probandinnen mit ovarieller Gonadotropinstimulation im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation Metformin (500 mg dreimal täglich) oder Placebo.

In der Metformin-Gruppe zeigten sich signifikant weniger ovarielle Überstimulationssyndrome (relatives Risiko 0,28, p = 0,003).

Entsprechend brachen die Frauen die Behandlung auch seltener ab als in der Placebogruppe. Für mittlere bis schwere OHSS sank das Risiko sogar um 80 Prozent.

Palomba, S. et al.: Fertility and Sterility 2011; 96 (6): 1384–90.e4; doi:10.1016/j.fertnstert.2011.09.020

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