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Kognitive Verhaltenstherapie hilft bei Erschöpfung

Eine Bewegungstherapie und vor allem die kognitive Verhaltenstherapie haben sich beim chronischen Erschöpfungssyndrom CFS bewährt. Zur kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) liegen aussagekräftige Daten vor.

Zwar seien die Studienergebnisse recht uneinheitlich, es zeigten sich aber moderate Effekte, die Signifikanz erreichen. Vor allem die Schwere der Fatigue und die damit verbundenen Funktionseinschränkungen besserten sich mittelfristig.

Auch Schlafstörungen und Depressionen würden gelindert. Mittlerweile gibt es sogar Studienergebnisse zur KVT bei Kindern: Viele konnten wieder zur Schule gehen, und das bereits nach relativ kurzer Intervention.

Ziel der KVT ist, Wahrnehmung und Verhalten zu verändern, die CFS und daraus resultierende Beeinträchtigungen aufrechterhalten.

Die Patienten realisieren, dass die Beschwerden temporär und reversibel sind. Zudem lernen sie Bewältigungsstrategien für Probleme, die durch CFS entstehen

Martin, A. und Gaab, J.: Psychotherapeut 2011; 56: 231-238; doi:10.1007/s00278-011-0828-1

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