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Fragebogen zeigt, wer PMS-Therapie braucht

Nur rund jede zehnte Frau mit Beschwerden an den Tagen vor der Menstruation braucht eine Therapie. Mit einem neuen Fragebogen sollen diese Patientinnen rascher erkannt werden.

Mit dem „Screening-Instrument für Prämenstruelle Symptome“ (SIPS), in dem Betroffene die Schwere der einzelnen Symptome angeben, soll es möglich sein, in der klinischen Praxis innerhalb weniger Minuten einfach und schnell Hinweise auf Frauen zu erhalten, deren prämenstruelle Beschwerden eine Behandlung nötig machen (4–20 % aller Frauen im gebärfähigen Alter). Forscher der Universität Basel und der McMaster-Universität in Hamilton, Kanada, übersetzten den im englischsprachigen Raum bereits häufig eingesetzten Kurzfragebogen „Premenstrual Symptoms Screening Tool“ (PSST) ins Deutsche und wiesen dessen Brauchbarkeit nach, indem sie ihn von Frauen mit und ohne Beschwerden ausfüllen ließen und die Ergebnisse mit täglichen internetbasierten Einschätzungen verglichen.

Quelle: Bentz, D. et al.: Der Nervenarzt 2011; doi:10.1007/s00115-010-3210-6

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