zur Navigation zum Inhalt
 
Allgemeinmedizin 23. November 2010

Morgengrauen

Eine österreichische populationsbasierte kontrollierte Studie zeigt, dass fünf Prozent der Menschen unter morgendlichen Kopfschmerzen leiden und diese mit Schlafproblemen in Zusammenhang stehen.

In einer österreichischen Umfrage mit 1.000 Erwachsenen gaben 48 Personen an, unter morgendlichen Kopfschmerzen zu leiden. Die Hälfte von ihnen klagte über Tagesschläfrigkeit und Schwierigkeiten, untertags wach zu bleiben. Fast ein Drittel von ihnen nickt ungewollt ein. Darüber hinaus gaben Personen mit morgendlichen Kopfschmerzen eine signifikant längere Einschlaflatenz, signifikant öfter gestörten Schlaf, nächtliches Herumwälzen im Bett, Durchschlafstörungen und das Symptom „unruhige Beine“ an. Personen mit morgendlichen Kopfschmerzen nahmen signifikant öfter regelmäßig Medikamente ein (64,6 % vs. 29,2 %).

Quelle: Seidel, S. et al.: Wiener klinische Wochenschrift 2010; 12: 579–83

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben