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Kardiologie 19. Oktober 2010

Hoher HDL-Spiegel senkt das Krebsrisiko

Ein gesunder Lebensstil hilft, das „gute Cholesterin“ effektiv zu erhöhen. Menschen mit hohem HDL-Spiegel – bekannt auch als das „gute Cholesterin“ – haben nicht nur ein zwei- bis dreifach geringeres Risiko für Herzerkrankungen, sondern, wie eine Studie deutlich zeigt, auch ein viel geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken.

Die im JACC publizierte randomisierte kontrollierte Studie von Dr. Richard Karas (Molecular Cardiology Research Institute, Tufts Medical Center, Boston, MA) zeigt, dass HDL-Cholesterin eine protektive Wirkung gegen Krebs hat.

Antioxidatives HDL-Cholesterin

Eine plausible Erklärung dafür wäre die antioxidative Eigenschaft von HDL-C. Dabei dürfte das HDL-C schädliche Oxidantien aufnehmen und dadurch potentielle Zellschädigungen reduzieren. Zusätzlich soll HDL-C auch das Immunsystem positiv verändern können, sodass Krebszellen effektiver erkannt und angegriffen werden können. Eine weitere Erklärung sieht man in der anti-inflammatorischen Eigenschaft von HDL-C. Die detaillierten Mechanismen und genauen Hintergründe für die positiven Wirkungen von HDL-C müssen allerdings weiter untersucht werden.

Vorsorgeuntersuchungen werden immer wichtiger

Das Wichtigste ist, so Dr. Karas, dass Ärzte bei ihren Patienten regelmäßig das Gesamtcholesterin, das LDL-C, das HDL-C und die Triglyzeride bestimmen und die Bedeutsamkeit der einzelnen Ergebnisse mit den Patienten besprechen. Denn schon in früheren Untersuchungen stellte sich heraus, dass das LDL-C im Gegensatz zum HDL-C mit der Entwicklung von Krebs umgekehrt assoziiert ist. Ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung, ausgewogener Ernährung, Alkohol nur in Maßen sowie dem Verzicht auf Nikotin sind die besten Mittel das HDL-C effektiv zu erhöhen und dadurch das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs drastisch zu senken.

Zusätzlich zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen Alter, BMI und der Rate an Krebsneuerkrankungen. So steigt das relative Risiko um 33 Prozent bei der Erhöhung des Lebensalters alle fünf Jahre, und immerhin noch um 21 Prozent bei einer Zunahme um 1 kg/m2 BMI.

 

Quelle: Jafri H, Alsheikh-Ali AA, Karas RH. Baseline and On-Treatment High-Density Lipoprotein Cholesterol and the Risk of Cancer in Randomized Controlled Trials of Lipid-Altering Therapy. J Am Coll Cardiol 2010; 55: 2846–2854.

Dr. Christine Pomikal , Ärzte Woche 42 /2010

  • Herr Doctor Nabil Deeb, 24.01.2011 um 21:06:

    „Vermindern die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Mellitus Typ 2 und seine Folgen ? !


    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Registered Doctors'Association
    53140 Bonn / GERMANY


    Die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol, Olivenpolyphenole (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Fett- und Cholesterinstoffwechsel, die Vorbeugung von Krebs, entzündlichen Prozessen sowie auf die Lebensverlängerung von Zellen aus .

    Resveratrol gehört zu den besonders hoch wirksamen Radikalfängern aus der Natur und ist daher in der Lage, oxidativen Stress zu minimieren. Zudem besitzt es die Eigenschaft eines ambiphilen Antioxidans, da es sowohl fett- als auch wasserlöslich ist. Aufgrund der vielfältigen pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol werden Risikofaktoren betreffend Herz, Gefäße, Blutdruck, Demenz und entzündliche Prozesse vermindert.


    Pharmakologische Wirkungen von Resveratrol :-

    1.- schützt vor Herz- und Gefäßverkalkung (Demenz)
    2.-HDL, LDLØ
    3.-direkte und indirekte gefäßerweiternde Wirkung
    4.-Hemmung der Thrombozytenaggregation
    5.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
    6.-Antitumorwirkung (Tumorwachstum gehemmt, Apoptose gefördert)
    7.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
    8.-starkes Antioxidans (sowohl fett- als auch wasserlöslich)
    9.-dosisabhängige phytoöstrogene Effekte
    10.-Lebensverlängerung von Zellen (Anti-Aging)


    Bioverfügbarkeit:-

    Auch sehr hohe Dosen (25 mg) oral verabreichtes trans-Resveratrol werden noch mit etwa 70% absorbiert. Dessen Plasmahalbwertszeit bzw. seiner bekannten Metaboliten liegt bei durchschnittlich 9 Stunden. Nur ein geringer Anteil von Resveratrol bleibt dabei unverändert im Plasma. Diesbezüglich dürften potenziell aktive, zum Teil unbekannte Metaboliten für die vielfältigen pharmakologischen Wirkungen verantwortlich sein. Der Resveratrol-Abkömmling Piceatannol besitzt etwa die 1000fache antioxidative Kapazität von trans-Resveratrol. Ein Großteil der oral verabreichten Dosis wird sulfatiert oder glucuronitiert im Harn wiedergefunden.

    Die antioxidative Potenz von Polyphenolen, Flavonoiden und Stilbene-Derivaten könnte somit auch immunmodulatorisch von Bedeutung sein, Substanzen wie Resveratrol wurden bereits mehrfach als antiinflammatorisch wirksam beschrieben. So weisen die österreichischen Beobachtungen darauf hin, dass antioxidative Weininhaltsstoffe neben der direkten Entgiftung von ROS auch deren Bildung durch Unterdrükkung der Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen vermindern .

    Diese o.g. wissenschaftlichen Tatsachen stammen aus den internationalen wissenschaftlichen Veröffentlichenungen und unseren Beobachtungen in den mediterranen Ländern .

    Mediterrane Bevölkerungsgruppen weisen aufgrund ihrer gesunden Ernährung eine höhere Lebenserwartung auf.

    Diesbezüglich kommt neben Omega-3-Fettsäuren insbesondere den sekundären Pflanzenstoffen Resveratrol, Olivenpolyphenolen (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin ein bedeutender Stellenwert in der Prävention altersbedingter Erkrankungen zu.

    Eine sehr kleine inverse Assoziation zwischen der Einnahme insgesamt Obst und Gemüse und Krebsrisiko wurde in EPIC-Studie „“ EPIC-Studie im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2010; doi: 10.1093/jnci/djq072 „“ beobachtet. Angesichts der geringen Größe der beobachteten Assoziationen, ist Vorsicht bei der Interpretation der EPIC-Studie zu empfehlen .

    Vermindern die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Mellitus Typ 2 und seine Folgen ? !

    Reduce the antioxidant plant compounds the risk of heart attack, stroke, diabetes mellitus type 2 and its consequences? !
    Réduire l'usine de composés antioxydants le risque de crise cardiaque, accident vasculaire cérébral, de diabète sucré de type 2 et ses conséquences ? !
    Minska antioxidant ämnen från växter risken för hjärtinfarkt, stroke, diabetes mellitus typ 2 och dess konsekvenser ? !

    Reduser antioksidant plantesammensetninger risikoen for hjerteinfarkt, hjerneslag, diabetes mellitus type 2 og dens konsekvenser ? !



    Literatur beim Verfasser.


    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

    Ihr

    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor

    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
    Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association.

    Department of Medical Research
    Département de la recherche médicale

    P.O. Box 20 10 53
    53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

    &


    Nabil DEEB
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    PMI-Ärzteverein e.V.
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