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Gynäkologie und Geburtshilfe 14. September 2010

Wenig hilft gegen Schwangerschaftsübelkeit

Gegen Übelkeit und Erbrechen zu Beginn einer Schwangerschaft ist kein Kraut gewachsen, berichten Forscher der Dublin City University.

Sie analysierten 27 Studien mit insgesamt über 4.000 Schwangeren, um Gegenmittel zu bewerten. „Methoden gibt es viele, Nutzen und Sicherheit sind dabei jedoch fraglich“, fasst Studienleiterin Dr. Anne Matthews zusammen. Weder Studien zu Akupressur noch zu Akupunktur ergaben Vorteile gegenüber Kontrollgruppen. Elektrostimulation zeigte immerhin bei einigen Frauen Verbesserungen im Zeitraum von drei Wochen. Nur bei wenigen linderte die Einnahme von Ingwer oder Vitamin B6 die Übelkeit. Ähnlich schwache Erfolge brachten Antihistaminika oder Antiemetika. Teils lösten sie starke Nebenwirkungen aus: Antiemetika etwa Benommenheit und Ingwer Sodbrennen.

Quelle: Matthews, A. et al.: Cochrane Database of Systematic Reviews 2010; 9: CD007575; doi:10.1002/14651858.CD007575.pub2

  • Frau maria will, 08.01.2013 um 15:26:

    „Juhuu  Ich bin sie los, die morgendliche Übelkeit in meiner Schwangerschaft.. Es gibt so kleine Armbänder zur Akupressur von Sea Band mama in der Apotheke und dazu wurde mir ein Roll-On mit ätherischen Ölen empfohlen.
    Hab schon Nachschub besorgt zum Verschenken ;) Was gibt es schöneres als ein Mittel gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft.
    Grüße“

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