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Foto: pixelio.de / Günter Havlena
„Präventive Freizeit“ ist aufgehoben.
 
Allgemeinmedizin 24. November 2009

Schulschließungen nicht mehr sinnvoll

Strategieänderung, da H1N1-Virus in der Bevölkerung praktisch überall vorkommt.

Nur Schulen, in denen gesundheitlich besonders gefährdete Kinder unterrichtet werden, sollchen noch zeitweise zugesperrt werden.

Durch Schul- oder Klassenschließungen wurde die Ausbreitung der Neuen Grippe verlangsamt. Da seit Anfang November 2009 das Virus in der Bevölkerung praktisch überall vorkommt, sind Kinder und Lehrpersonen der Ansteckung mit dem Neue Grippe-Virus im täglichen Leben wiederholt ausgesetzt. Daher kann die Maßnahme von Schulschließungen die Virusausbreitung nicht mehr einschränken, teilt der Generaldirektor für öffentliche Gesundheit, Prof. Dr. Hubert Hrabcik, mit. Schulschließungen sind aus diesem Grund nicht mehr allgemein sinnvoll und daher nur noch in Ausnahmefällen empfohlen.

Schulen sollen beispielsweise nur noch dann geschlossen werden, wenn in der Schule Kinder unterrichtet oder betreut werden, die durch eine Ansteckung mit dem H1N1-Virus gesundheitlich besonders gefährdet sind.

APAmed/PH , Ärzte Woche 39 /2009

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