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Innere Medizin 14. November 2013

Stressulkusprophylaxe, Thromboseprophylaxe und Gerinnungsmanagement bei Patienten mit Hüftfrakturen

Hüftnahe Frakturen stellen bei alten Menschen ein bedeutendes medizinisches Problem dar. Innerhalb eines Jahres nach dem Trauma versterben 20–25 % der Patienten (Lane, Clin Orthop Relat Res 471(8):2711, 2013). Postoperative venöse Thrombosen und gastrointestinale Blutungen gehören zu den häufigsten Komplikationen, die eine hohe fallbezogene Sterblichkeit speziell bei alten Menschen aufweisen. Thromboseprophylaxe und Stressulkusprophylaxe sind wichtige und international gut etablierte Maßnahmen zur Verminderung der postoperativen Komplikationsrate und der Mortalität in dieser hochgradig gefährdeten Patientengruppe.

Die Arbeitsgruppe Alterstraumatologie der österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG) besteht aus geriatrisch ausgebildeten Unfallchirurgen, Internisten, Anästhesisten und Pflegepersonen. Unter Verwendung der Termini „orthogeriatrics“ und „hip fracture“ in Kombination mit „stress ulcer“, „gastrointestinal bleeding“, „thrombosis“ und „thromboprophylaxis“ wurden umfassende Literaturrecherchen vorgenommen. Die Ergebnisse wurden gesammelt, in mehrfachen Meetings der Arbeitsgruppe intensiv diskutiert, evaluiert und in Form dieses Artikels zusammengefasst.

Heinrich Wolfgang Thaler, Peter Dovjak, Prof. Bernhard Iglseder, Georg Pinter, Ernst Müller, Walter Müller, Katharina Pils, Peter Mikosch, Inge Gerstorfer, Michaela Zmaritz, Prof. Monique Weissenberger-Leduc, Markus Gosch, Wiener Medizinische Wochenschrift 19/20/2013

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