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Embryonen-Test

Neue Technik macht genetische Untersuchung von Embryonen gesetzeskonform.

In Österreich ist die Präimplantationsdiagnostik (PID) gesetzlich verboten. Ärzte der Kinderwunschklinik in Wien nutzen jetzt eine neue Untersuchungsmethode, das sogenannte PGS (Preimplantation Genetic Screening), um den Chromosomensatz des Kindes vor der künstlichen Befruchtung abzuklären, ohne gegen das österreichische Fortpflanzungsgesetz zu verstoßen. Untersucht wird dabei nicht der Embryo, sondern das Trophektoderm, d. i. die äußere Zellschicht der Blastozyste, aus der sich später Plazenta und Nabelschnur entwickeln. Diese Methode ist laut Kinderwunschklinik besonders sinnvoll bei Frauen reiferen Alters, die schon mehrere erfolglose IVF-Versuche, wiederholte Fehlgeburten oder genetisch abnorme Schwangerschaften hinter sich haben.

 

Kinderwunschklinik/CL, Ärzte Woche 15/2014

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