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Transplantationen 14. Dezember 2015

Geschichtsstunde

Streifenmethode, Punch-Methode und die FUE-Methode stammen ursprünglich aus Japan.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts fand die Haartransplantation in Deutschland mit experimentellen Versuchen ihre Anfänge. Sämtliche angewandte herkömmliche Verfahren, d. h. die Streifenmethode , die Punch-Methode und die FUE-Methode , fanden ihren Ursprung jedoch in Japan. Ab den 1930er Jahren begannen die japanischen Ärzte Okuda und Tamura mit der autologen Haartransplantation. Zur Gewinnung der Transplantate verwendete Okuda zunächst eine klassische Biopsiestanze und transplantierte die gewonnenen „haartragenden Hautinseln“ in das Empfängerareal. Damit initiierte er die Anfänge der Punch-Methode. Tamura hingegen arbeitete mit einem anderen Verfahren. Er verfolgte die Gewinnung von Transplantaten über einer Hautexzision, welche er anschließend in kleinere Hautstücke zerlegte und transplantierte. Damit wurde er zum Wegbereiter der Streifenmethode, welche auch als Strip- oder FUT-Methode bezeichnet wird.

Nach Reza P. Azar, Minimalinvasive Haartransplantationen. Siehe Literatur auf Seite 18 .

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