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Zahnheilkunde 1. Juli 2015

Das arthrotische Kiefergelenk

Diagnostik und okklusale Rehabilitation anhand eines Patientenfalles

Der Fallbericht erläutert die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Schritte in der prothetischen Rehabilitation einer Patientin mit Funktionsstörungen im Kauorgan. Es bestanden Schmerzen und Reibegeräusche im linken Kiefergelenk sowie Tinnitus. Die Magnetresonanztomographie zeigte in beiden Kiefergelenken arthrotische Veränderungen sowie eine Diskusverlagerung ohne Reposition.

Diagnostik und Therapie: Es wurden eine Achsiographie zur Artikulatorprogrammierung sowie eine seitliche Fernröntgenaufnahme zur prothetischen Planung durchgeführt. Diese zeigten eine skelettale Klasse III bei einer Untergesichtshöhe im oberen Normbereich. Dies ließ eine Vertikalisierung zur Kompensation der Klasse III nicht zu. Es erfolgte eine Aufwachsung der Okklusion mit sequenzieller Führung mit Eckzahndominanz. Als definitive prothetische Rehabilitation wurden teleskopierende Metallgerüstprothesen nach biomechanischen Prinzipien angefertigt. Um ein Absinken der Prothesensättel zu vermeiden, wurden in Regio 37 und 47 Abstützungsimplantate gesetzt.

Ergebnis: Mit den Implantaten war eine gute Entlastung der arthrotischen Kiefergelenke gewährleistet. Die Patientin war nach erfolgreicher Therapie beschwerdefrei.

DDr. Margit Bristela, DDr. Astrid Skolka, 4/5/2015

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