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Komplementärmedizin 10. Dezember 2012

Tagung: Ethik:Rat öffentlich 2013

Tagung zur Schnittstelle zwischen Schul- und Komplementärmedizin.

Die Geschäftsstelle der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt weist in einer Aussendung auf die Veranstaltung ETHIK:RAT öffentlich 2013 am 31. Jänner und 1. Februar 2013 in St. Virgil hin.

 

Der Medizinbereich hat sich wie viele andere Bereiche der Gesellschaft auch stark individualisiert. Patientinnen und Patienten stehen oft eine Vielzahl von Behandlungsoptionen zur Verfügung, die aus "zwei Kulturen" zu kommen scheinen: Die bereits hoch komplexen Angebote in der Schulmedizin werden durch eine Vielzahl an Therapieangeboten aus dem Bereich der Komplementärmedizin ergänzt. Die Qual der Wahl hat nicht mehr nur der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin. Immer öfter sind Patientinnen und Patienten gefordert, zwischen Therapiewegen zu entscheiden, die einander ausschließen. Eine solche Entscheidung kann leicht überfordern, findet sie doch angesichts eines großen Marktes an Angeboten mit seinen zahlreichen therapeutischen Kleinunternehmen statt.

Die Frage: "Wen soll ich mich anvertrauen?", wird zur vielmals als zusätzlich belastend erlebten Aufgabe, in einer oft ohnehin schon hoch emotionalen Situation.

Die Tagung leistet einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion dieser Problemsituation und versucht Wege der Kommunikation zwischen Schul- und Komplementärmedizin sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt der Diskussionen steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Therapie- und Genesungsprozess.

 

Information:

Der Ethik:Rat öffentlich findet 2013 zum siebenten Mal statt. Ziel des Formats ist es, Experten, Bürger und Vertreter unterschiedlicher Interessensgruppen an einen Tisch zu bringen um ethisch verantwortete Perspektiven und Lösungen in aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen im BEreich des Gesundheitswesens zu erarbeiten und zu diskutieren.

Programm:

http://www.virgil.at/fileadmin/user_upload/downloads/Folder_EthikRat_Gesundh_web.pdf

 

St. Virgil Salzburg, springermedizin.at

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